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  • »Antikapitalismus ist kein Verbrechen«

    18.06.18

    Eine türkische Linke über ihre Haftzeit und die Interessen des deutschen Staates. Gespräch mit Gülaferit ÜnsalVon Interview: Eleonora Roldán Mendívil, junge Welt 15.6.18 Gülaferit Ünsal wurde 2013 in Berlin verurteilt. Vorgeworfen wurden ihr Aktivitäten in der »Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front« (DHKP-C), die als »terroristische Vereinigung im Ausland« eingestuft ist. Sehen Sie Ihre Aktivitäten als terroristisch an? Nein, natürlich nicht. Ich bin linke Gewerkschafterin, und allein das war schon gefährlich für den türkischen Staat. In Deutschland habe ich linke politische Arbeit gemacht; jedoch gibt es seit 2002 ein Gesetz, das als Antwort auf die New Yorker Anschläge vom 11. September 2001 formuliert wurde, aber vor allem zur Kriminalisierung linker politischer Aktivität von Mi...

  • Gestern (14.6.18) hat die Konterguerilla ein Massaker an einer HDP-nahen Familie angerichtet.

    18.06.18

    Dabei wurden 3 Söhne, sowie der Vater erschlagen, weil sie nicht für die AKP stimmen wollen. Die AKP regiert das Land seit geraumer Zeit mit offenem Faschismus. Lynchjustiz, Freibriefe für Morde an Linken und Oppositionellen, Verfolgung von Andersdenkenden. Zwar wird das Land schon seit den 60ern mit verdecktem Faschismus regiert, jedoch trat dieser seit dem CIA Putsch 1980 und der Ära der JITEM nicht mehr so offen und skrupellos auf wie Heute. Körper Getöteter Kämpfer werdenan Autos gebunden und durch die Stadt gezerrt, Jugendliche, wie die 18 Jährige Sila Abalay, oder die 24 Jährige Dilek Dogan, werden in ihren Wohnungen erschossen, in den Gefängnissen findet systematische Folter statt. In Kurdistan werden ganze Wohngebiete dem Erdboden gleichgemacht, 11 Kämpfer der DHKC wurden in Dersi...

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  • Rückblick April und Mai 2018

    18.06.18

    Soko Schwarzer Block startet Teil 2 der öffentlichen Denunziation von MenschenAm 17.5. startete die „Soko Schwarzer Block“ Teil 2 ihrer öffentliche Jagd nach Menschen, denen angeblich Straftaten vorgeworfen werden. Insgesamt wurden Bilder von 101 Personen veröffentlicht. Ihnen werden Straftaten wie schwerer Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung oder Plünderung vorgeworfen. Bisher will die Polizei 13 Menschen identifiziert haben.

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