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  • 27 Jahre Klassenkampf im Kiez – Stadtfeld bleibt widerständig!

    21.08.17

    Bevor wir so richtig ins Thema einsteigen, werden wir einige wenige Worte über die Wohnungspolitik der DDR verlieren, um so die Entwicklung Stadtfelds ab 1990 besser verstehen zu können.Die DDR setzte in ihrer Wohnungspolitik aus Kosten- und Effektivitätsgründen vorrangig auf den Bau von Neubauten, wodurch die Altbauten vernachlässigt wurden. Dies wiederum führte dazu, dass die Altbauviertel in keinem sonderlich guten Zustand waren. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das „Instandbesetzen“ von Altbauwohnungen in der DDR nicht illegalisiert wurde. Das hieß, wenn mensch eine leer stehende Altbauwohnung eigenständig bezog und in Eigenregie sanierte bzw. Instand setzte, konnte mensch diese legalisieren. Bei aller Kritik an der DDR, wurde Wohnen dort als Grundbedürfnis betrachtet und war en...

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  • [L] Prozessbericht: Kennen Sie diesen Hammer?

    21.08.17

    Bericht vom 1. Verhandlungstag zum bisher einzigen Prozess im Zusammenhang mit der Johannapark-Sponti 2015 in Leipzig. Im Kontext des G7-Gipfels im bayrischen Elmau fand am 5. Juni 2015 eine Spontandemonstration in Leipzig statt. Bei dieser Sponti im Umfeld des Johannaparks kam es Auseinandersetzung mit herbeigerufenen Cops, das nahe Bundesverwaltungsgericht wurde mit Steinen und Farbe beworfen sowie Barrikaden errichtet.

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  • Gefangenengewerkschaft mit Kritik an Zuständen in sächsischen Haftanstalten

    21.08.17

    Zum nunmehr dritten Mal innerhalb eines Jahres ist es in einer Sächsischen Justizvollzugsanstalt (JVA) zu einem Selbstmord gekommen. Das berichtete die Gefangenengewerkschaft GG-BO in der vergangenen Woche. Nachdem das Personal und der herbeigerufene Rettungsdienst vergeblich versucht hatten, den Mann zu reanimieren, starb der Häftling in seiner Einzelzelle. Ein Mithäftling sprach angesichts des neuerlichen Todesfalls von einem „Verwahrvollzug“: „21 Stunden Einschluss täglich 7 Tage die Woche bringe immer Menschen an ihre seelischen Grenzen“.

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