Der palästinensische Gefangene Hisham Abu Hawash weiter im Hungerstreik

Der palästinensische Gefangene Hisham Abu Hawash weiter im Hungerstreik

Seit dem 3. Januar 2022 ist der hungerstreikende palästinensische Gefangene Hisham Abu Hawash jetzt an seinem 140. Tag ohne Ernährung. Laut Ärzten, die ihn angesehen haben, besteht für ihn jederzeit die Gefahr eines plötzlichen Todes und eines schweren Organschadens. Er befindet sich im Hungerstreik, um seine Freilassung aus der Verwaltungshaft, Freiheitsstrafe ohne Anklage oder Gerichtsverfahren durch die israelische Besatzung zu fordern.
In ganz Palästina und international sind Proteste ausgebrochen, um Abu Hawashs Freilassung aus willkürlicher und ungerechter Inhaftierung zu fordern. Von Haifa über Ramallah, Gaza bis Umm al-Fahm, Jerusalem bis Jenin sind die Palästinenser in Palästina auf die Straße gegangen, um Abu Hawash zu unterstützen, ein Symbol für den Widerstand der palästinensischen Gefangenen und die Weigerung, der täglichen Gewalt von Admini zuzustimmen strative Nachsitzen.
Abu Hawashs Heimatstadt Dura in der Nähe von al-Khalil kündigte einen Generalstreik an, um seine Freiheit zu fordern.
Palästinensische Widerstandstruppen haben ihre Verpflichtung zum Ausdruck gebracht, Abu Hawash seine Freiheit gewinnt. Ziad Nakhleh, Generalsekretär der palästinensischen Islamischen Dschihad-Bewegung, sagte, die Bewegung würde den Tod von Abu Hawash als Attentat betrachten und ihre Reaktion angemessen bestimmen. Die politische und militärische Führung der Hamas und des Islamischen Jihad trafen sich am 3. Januar abends, um die Situation von Abu Hawash und den palästinensischen Gefangenen zu erörtern Alle palästinensischen politischen Bewegungen haben Abu Hawashs sofortige Freilassung gefordert.
Auf der ganzen Welt mobilisieren Menschen, um Abu Hawashs Freilassung zu fordern, sein Leben zu retten und seinen Streik für Gerechtigkeit zu unterstützen. Am Silvesterabend in Berlin, Deutschland und am Neujahrstag in Toronto, Kanada, mobilisierten Aktivisten, um seine Freiheit zu unterstützen. Am Dienstag werden in Madrid und in New York und am Mittwoch in Paris und Växjö, Schweden, Proteste stattfinden – in naher Zukunft werden weitere kommen.

Samidoun

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