Dienstag, 5. März, von 18 – 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“

In der März-Ausgabe gibt es folgenden Beiträge:
– Wanderausstellung „Kultur und Widerstand zu 1967 bis heute“
– Bericht zu Lage von Georges Ibrahim Abdallah
– Freiheit oder Knast

Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, dem 7. März von 11 – 12 Uhr.
www.radioflora.de

Zu den Themen:

Wanderausstellung „Kultur und Widerstand zu 1967 bis heute“

Das „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“ und das „Gefangenen Info“ organisieren eine Ausstellung zur Kultur und Widerstand von  1967 bis heute. „Die Ausstellung will damit einen Beitrag leisten zur Popularisierung eine politisch engagierte Kultur, die heute weitgehend vergessen ist. Damit soll auch der heute vorherrschenden Eventkultur etwas entgegengesetzt werden, “, so die VeranstalterInnen.
In der Ausstellung werden politische Plakate und politische Inhalte in Form von Aquarellen, Acrylarbeiten, Karikaturen  und Pop Art transportiert.
Die Ausstellungseröffnung ist am Sa. 16.3.13 , um 19h, im Centro Sociale, Sternstr. 2, in Hamburg.
Sie endet am So. 24.3.und wird dann in weiteren Städten gezeigt.
Feste Termine gibt es bereits in Berlin, Stuttgart und Magdeburg.

Bericht zu Lage von Georges Ibrahim Abdallah

Mit dem Urteil des Berufungsgerichts in Paris am 10. Januar 2013 wurde das Urteil vom 21. November 2012 des Strafgerichtshofs bestätigt, Georges Ibrahim Abdallah nach fast 29 Jahren aus der Haft zu entlassen.
Während seiner Haftzeit (seit 1984) haben seine Anwälte mehrfach den Prozess neu angestoßen, vor allem nach dem Ende seiner offiziellen Haftzeit 1999. Neunmal sind sie mit ihrem Vorhaben deshalb gescheitert, weil die aufeinanderfolgenden Regierungen, unter dem direkten und offenen Druck der USA, gegen die Entlassung in Berufung gegangen sind und damit seine Freilassung verhindert haben.
 George ist zugleich ein Beispiel, für die Hartnäckigkeit der imperialistischen Repression, aber auch für die Entschlossenheit und den revolutionären Widerstand.
 Parallel zu seiner Unbeugsamkeit hinter Gittern, hat sich eine Welle der Solidarität gebildet, nicht nur im Libanon, Frankreich, Belgien, Tunesien, und weiteren Ländern.

Freiheit oder Knast

Daniel Picciolo (23), verurteilt zu vier Jahren Haft wegen  Raubüberfällen/Beschaffungsdelikten.
2 Jahre und 3 Monate inhaftiert in Stuttgart-Stammheim und in der JVA Adelsheim.
Zur Zeit zwangsweise in einer Drogentherapie für die Dauer von 10 Monaten in verschiedenen Therapieeinrichtungen.
Erl berichtet von seinen Erfahrungen aus dem Jugendvollzug und der Drogentherapie. Den Jugendvollzug
bezeichnet  er auch als ein Gefängnis, denn „hier sind wir genauso eingesperrt wie alle die anderen“.
Auch Therapieeinrichtungen sind  nach seien Erfahrungen ein autoritäres System und fördert statt Solidarität unter den Patienten  Denunziantentum

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