Dresden: Demonstration gegen das neue sächsische Versammlungsgesetz

Am Samstag, den 22. Juni, fand eine Demonstration in Dresden statt, die sich gegen das neue Versammlungsgesetz in Sachsen richtete. Die Demonstration führte vom Hauptbahnhof, über die Innenstadt, bis hin zum Bahnhof Dresden-Neustadt. Es nahmen mehrere hundert Leute teil.

Auch Aktivisten des Roten Bund nahmen an der Demonstration teil, und beteiligten sich mit einem Redebeitrag. In diesem wurde aufgezeigt, dass die Verschärfung des Versammlungsgesetzes [wir berichteten hier] die gesetzliche Grundlage legen soll, damit die Polizei mehr offizielle Mittel hat, um gegen Protestierende während, und auch schon vor Demonstrationen vorzugehen und Proteste noch einfacher niederzuschlagen. Die Neuregelungen sind als Teil der steigenden Militarisierung zu verstehen, und zeigen, wie sich die Herrschenden auch nach Innen immer weiter rüsten. Auch wurde die revolutionäre Arbeiterzeitung Rote Post verkauft.

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