Freiheit für inhaftierte TAYAD-Mitglieder

Auch diese Woche wurden Presseerklärung und Sitzstreik zur Freilassung der inhaftierten TAYAD-Mitglieder fortgesetzt. Die Mitglieder des TAYAD (Hilfsverein der Angehörigen von Gefangenen und Verurteilten) kamen am Dienstag, den 4. Januar 2010 vor dem Justizministerium zusammen, um dort eine Presseerklärung und einen Sitzstreik für die Freilassung der, seit 204 Tagen inhaftierten Umut Sener abzuhalten. In der Erklärung hieß es, dass von insgesamt 17 inhaftierten TAYAD-Mitgliedern 16 bei der ersten bzw. zweiten Gerichtsverhandlung freigelassen wurden, während die unter gleichen Vorwänden inhaftierte Umut Sener immer noch in Isolationshaft behalten wird. Weiter hieß es in der Erklärung: „Um diese Ungerechtigkeit aufzuhalten, werden wir weiterhin vor dem Justizministerium zusammen kommen. Genau, wie bei den anderen TAYAD-Mitgliedern, werden wir nicht schweigen, bis auch Umut Sener freigelassen wird. Wir werden niemals aufhören, uns für unsere Kinder einzusetzen, die Realität in diesem Land aufzuzeigen und uns gegen Repression und Unterdrückung zu stellen“.

Bei der Aktion, an der sich rund 20 Personen beteiligten, wurden die Parolen „Freiheit für Umut Sener“, „TAYAD kann nicht durch Isolation zum Schweigen gebracht werden“, „Es ist kein Verbrechen, Mahir Cayan zu gedenken“, „Es ist kein Verbrechen, für Güler Zere einzutreten“ und „Wir fordern Gerechtigkeit“ gerufen.

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