Griechenland: Neuigkeiten im Prozess gegen den Revolutionären Kampf

Griechenland: Neuigkeiten im Prozess gegen den Revolutionären Kampf

Der neue Prozess gegen den Revolutionären Kampf, welcher sich auf die zweite Phase ihrer Aktivität zwischen dem Untertauchen von Nikos Maziotis und Pola Roupa bis zur Verhaftung von Nikos bezieht, hat begonnen. Vier Personen sind angeklagt: Nikos Maziotis, angeklagt als “Leader” der Gruppe, Pola Roupa, die immer noch in der Illegalität ist, A. Sotiropoulou, der die Anschuldigungen von sich weist aber seine anarchistische Identität verteidigt, und der kürzlich verhaftete G. Petrakakos. Die vier sind der Zugehörigkeit zu und Beteiligung in einer terroristischen Gruppe beschuldigt, des Angriffs mit einer Autobombe gegen die Bank von Griechenland in der Amerikisstrasse im April 2014, dem Besitz und der Verteilung von Sprengstoff sowie wegen zwei Banküberfällen. Nikos ist in einem zusätzlichen Punkt angeklagt, nämlich des Mordversuchs während der Schiesserei vor seiner Verhaftung am 16. Juli 2014.

 

Während dem Gerichtstermin vom 19. Oktober hat Nikos erklärt, dass es keine Überfälle gab, sondern nur die Enteignung von räuberischen Organisationen. Danach verlas er ein Manifest, welches bald auf Französisch verfügbar sein wird: Diejenigen, die mit 300 bis 400 Euro im Monat leben, werden durch den Revolutionären Kampf nicht terrorisiert, sondern durch euch und euer Regime. Nikos hat sich als anarchistischer Kriegsgefangener bezeichnet.

An seiner Seite hat sich auch Stamboulou als anarchistischer Kriegsgefangener bezeichnet, welcher alle Anschuldigungen gegen ihn ablehnt und ins Zentrum rückte, dass seine juristische Verfolgung einer Wut des Repressionsapparat entstamme. Schliesslich hat Petrakakos alle Anschuldigungen abgelehnt und vor Gericht geschwiegen. Der Richter antwortete, dass die Gerichtstermine am Nachmittag weitergehen und ausdrücklich gesagt, dass er die maximale Zeit in Untersuchungshaft von 18 Monaten für Stamboulou umgehen will. Die Anwälte der Verteidigung haben den Fakt kritisiert, dass das Gericht lieber speditiv als legal agieren will. Trotz Proteste des Publikums begannen die Zeugeneinvernahmen am Nachmittag.

http://www.secoursrouge.org/Grece-Les-dernieres-nouvelles-du-proces-contre-Lutte-Revolutionnaire

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