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[Hamburg] Ausstellung und Veranstaltungsreihe: Kultur und Widerstand von 1967 bis heute

05.03.13

2013-03-16 ausstellung-1Die Ausstellung „ Kultur und Widerstand von 1967 bis heute“ findet im Rahmen des 18. März, dem „Tag des politischen Gefangenen“ statt. Sie beginnt am Samstag, den 16. März und endet am Sonntag, den 24. März.

In dieser Zeit werden politische Plakate und politische Inhalte in Form von Aquarellen vom Tel al- Zaatar Massaker in Palästina aus dem Jahre 1976, Acrylarbeiten zu Gentrifizierung, Paolo Neri`s Mosaike zu den 8 politischen Gefangenen aus der BRD, die den Knast nicht überlebten als A3-Ausdrucke gezeigt, sowie Karikaturen und Pop Art ausgestellt und versteigert.

Die Ausstellungseröffnung ist am Sa., den 16. 3. 13, um 19 Uhr, im Centro Sociale, Sternstr. 2, in Hamburg.
Die Ausstellung ist vom 17. 3.- 24. 3. immer ab 15 Uhr geöffnet, außer am Freitag 22.3. ab 19h

Während der Ausstellung gibt es eine Veranstaltungsreihe:
So., 17. 3., 16 Uhr: Widerstand von Frauengruppen (Für Frauen)
Mit einem Beitrag von der "Vertreterin des Rates der Kurdinnen in Hamburg“ und weiteren Aktivistinnen.

Mo., 18. 3., 19 Uhr: Buchvorstellung und Lesung“ Eine kurze Einführung in die Geschichte der RAF“. Zusätzlich gibt es Informationen zu Sigurd Debus, der 1981 in einem Hungerstreik starb.

Di., 19. 3., 19 Uhr: „Freies Netzwerk zum Erhalt des Schanzenparks“ - Gentrifizierung und Widerstand, Gefahrengebiete, Platzverweise , Öffentlicher Raum.
Trotz Repression – wir machen weiter !
Neben Anderen berichten die USP (Ultras St. Pauli) über ihre Erfahrungen mit dieser Thematik.

Fr., 22. 3., 19 Uhr: Premiere des nicht-kommerziellen Anti-AKW-Films „Unser gemeinsamer Widerstand“ von einer Ottensener BI-Filmgruppe, 75 min, 2013. Es werden verschiedene Widerstandsformen an Orten wie Wyhl, Gorleben, Grohnde, Brokdorf und Wackersdorf gezeigt. Noch nie zuvor gezeigte Dokumentar-Szenen, die tief berühren, äußerst spannend dargestellt. Der Film macht einfach Mut.
Anschließend Diskussion.

Sa., 23. 3., 18 Uhr: Geschichte und Erfahrungen von 40 Jahren Häuserkampfbewegungen bundesweit.
Speziell in Hamburg wurde vor 40 Jahren die Ekhofstr. in Hohenfelde besetzt, in den 80er Jahren die Hafenstraße. Auch über heutige Besetzungen wird berichtet.
Dazu werden Radiobeiträge und Filme gezeigt. Anwesend sind auch ehemalige BesetzerInnen.
So., 24. 3., 15h Uhr: Internationalismus gestern und heute. Mit Beiträgen der “Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten” und weiteren AktivistInnen.
Lesungen von Thorwald Proll: “Vor einer solchen Justiz verteidigen wir uns nicht” Aus dem Schlußwort im Kaufhausbrandprozeß (Frankfurt 1968)
Mit der Versteigerung der ausgestellten Kulturobjekte und Musik endet die Ausstellung.

 

Danksagung
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren UnterstützerInnen dem „Archiv der sozialen Bewegungen Hamburg“ aus der Roten Flora.

Ausblick
Diese Ausstellung „ Kultur und Widerstand von 1967 bis heute“ endet am 24. März und reist dann als Wanderausstellung nach Berlin, Stuttgart und endet in Magdeburg.
Der Erlös der Versteigerungen geht an das “Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen” und die Zeitschrift “Gefangenen Info”.

 


 

Gefangenen Info

Hervorgegangen ist das „Gefangenen Info“ aus dem „Hungerstreik Info“, das im Zuge des kollektiven Hungerstreiks der Gefangenen aus der RAF und des anti-imperialistischen Widerstands im Februar 1989 entstanden ist. Seit damals begleitet diese Zeitschrift den Widerstand, dokumentiert und thematisiert Repression und dient darüber hinaus als Info(rmation) für Gefangene. Nach Ende des Hungerstreiks wurde das Projekt als „Angehörigen Info“ von Angehörigen und FreundInnen der Gefangenen weitergeführt. 2009 übernahm das „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“ zusammen mit Einzelpersonen schließlich die Herausgabe des Gefangenen Info.
„Damals wie heute hat das Gefangenen Info das Ziel, eine effektivere Öffentlichkeitsarbeit gegen Repression und die Desinformation zu leisten und den politischen und rebellischen Gefangenen, ihren Inhalten und dem Hintergrund ihrer Kämpfe eine Plattform zu bieten. Dabei ist unser erklärtes Ziel, die staatlich verordnete Isolation zu durchbrechen, den gefangenen GenossInnen den Rücken zu stärken und die notwendige Kommunikation zwischen den Inhaftierten und der Bewegung draußen aufrecht zu erhalten, sowie gleichzeitig die Bedingungen für eine Verbindung von den Kämpfen in den Knästen mit den Kämpfen draußen zu entwickeln.“ (Redaktion des Gefangenen Infos)
Gefangenen Info
c/o Soziales Zentrum
Alexander-Puschkin-Str. 20
39108 Magdeburg



Redaktion:
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Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen

 

Die Initiative „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“ gibt es in Berlin, Hamburg, Magdeburg und Stuttgart. Das Netzwerk ist 2006 aus der ATS (Anti-imperialistischen Türkei Solidarität) hervorgegangen.

„Da die politische Gefangenschaft aus den existierenden Verhältnissen hervorgeht, d. h. die Gefängnisse die Reaktion des kapitalistischen Systems gegen den Widerstand für Gerechtigkeit sind, vertritt das Netzwerk die Auffassung, dass die Solidarität mit den politischen Gefangenen integraler Bestandteil aller politischen und sozialen Kämpfe sein muss. Und da uns heute Ausbeutung und Repression in weltweit verschärfter Form entgegentritt, sieht das Netzwerk die Notwendigkeit, diese Solidarität über die Grenzen hinweg zu stärken und die internationale Solidarität als unsere Antwort auf ihre Repression einzusetzen.“
(Aus der Präambel des Netzwerks)
Kontakt zum Netzwerk:
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