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Dienstag, den 3. Dezember, von 18 - 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“

28.11.13

logo radiofloraDie Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 5.Dezember von 11 - 12 Uhr.

www.radioflora.de

 

In der November-Ausgabe gibt es folgende Beiträge:

- Zum Urteil gegen Sonja Suder

- Gespräch zu dem rebellischen Gefangenen Andreas Krebs, der in Landshut inhaftiert ist

- Zu DNS-Abnahme in Berlin

Zu empfangen per Livstream über: www.radioflora.de

 

Hintergründe:

- Zum Urteil gegen Sonja Suder

Nach einem Jahr Prozess und über zwei Jahren U-Haft ist Sonja Suder nach der Urteilsverkündung am 12. November nun endlich draußen. Das Frankfurter Landgericht verurteilte Sonja zu 3 Jahren und 6 Monaten und folgte damit weitgehend der Forderung der Staatsanwaltschaft.

Für den Vorwurf der Beteiligung am Angriff auf die OPEC-Konferenz 1975 in Wien wurde Sonja freigesprochen, da den Beschuldigungen des Kronzeugen Hans-Joachim Klein nicht geglaubt werden konnte. Die drei Jahre und sechs Monate bekam Sonja für die Beteiligung an drei Brandanschlägen in den 1970er Jahren auf die Firmen KSB und MAN sowie aufs Heidelberger Schloss.

 

- Gespräch zu dem rebellischen Gefangenen Andreas Krebs, der in Landshut inhaftiert ist

 

Andreas ist seit 15 Jahren eingesperrt und seit ebenso langer Zeit rebelliert er gegen die unzähligen Schikanen und Repressalien der Knäste. Dreimal trat er dieses Jahr in den Hungerstreik Seit Juli ist er in einem High-Tech Knast in Landshut weggesperrt, wo er sich ständig mit Einbehaltung privater Gegenstände, Postzensur und bis zu vier Kontrollen täglich herumschlagen muss.

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Andreas erreichte im letzten Hungerstreik das Teile seine Post (unter anderem das Gefangenen-Info) nicht mehr einbehalten werden . Ebenso konnte er den Erhalt von laktosefreie Kost durchsetzen.

- Zu DNS-Abnahme in Berlin

 

Im Zuge der Hausdurchsuchungen am 22. Mai 2013 in Berlin, Magdeburg und Stuttgart und den Ermittlungen gegen die 9 Beschuldigten dieses § 129 Verfahrens (wegen RAZ/RL/radikal), sind nun einige Genossen von einer DNS Abgabe betroffen.

In Stuttgart wurde bereits am 19. September unter polizeilicher Gewalt ein Genosse zur DNS Abgabe genötigt, weil er den Behörden nicht freiwillig behilflich sein wollte.

Nach langer Ankündigung wurde jetzt ein weiterer Beschuldigter am kommenden Dienstag (26. November) um 10 Uhr zur DNS Entnahme geladen. Die Entnahme wurde schon im Juni bei mehreren Beschuldigten angekündigt und konnten nur hinausgezögert werden. Die aktuelle Vorladung für kommenden Dienstag ist die zweite richterliche Vorladung zur Abgabe der DNS.

Bereits bei Bekanntwerden des Antrags veröffentlichten die „nicht inhaftierten Beschuldigten des laufenden §129 Verfahrens“ eine Erklärung, in der die freiwillige Abgabe der DNS abgelehnt wird.

Wenn es in Berlin bei zur Zwangsabnahme der DNS (Tag „X“) kommen sollte, ist ein Treffpunkt um 20 Uhr auf dem Hermannplatz verinbart worden, um gemeinsam gegen die Klassenjustiz zu protestieren.

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