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Dienstag, den 1.Juli, von 18 - 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“

29.06.14

Radio Flora_WebIn der Juli-Ausgabe gibt es folgende Beiträge:

Hungerstreik in den griechischen Knästen

Zum Tod der politischen Aktivistin Alex

Zu Repression in Magdeburg

Zu empfangen per Livstream über: www.radioflora.de
Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 3.Juli von 11 - 12 Uhr.
www.radioflora.de


Zu den Themen:

Hungerstreik in den griechischen Knästen

In Griechenland wehren sich seit dem 23.Juni Tausende Gefangene mit einem Hungerstreik gegen ein Gesetz zur Einrichtung von Hochsicherheitsgefängnissen. An dem Protest nehmen bereits fast 4000 der etwa 12000 in griechischen Haftanstalten Eingesperrten teil.

In dem Gesetz, das dem Parlament derzeit zur Abstimmung vorliegt, ist die Einrichtung von speziellen Trakten in den Gefängnissen vorgesehen. Für die in diesen »Typ-C-Gefängnissen« Inhaftierten sollen fast alle in den »normalen« Haftanstalten geltenden Rechte außer Kraft gesetzt werden. So haben Typ-C-Gefangene keinen Anspruch auf Hafturlaub und nur eingeschränkte Kommunikations- und Besuchsrechte. Außerdem gibt es für sie nicht die Möglichkeit, durch Arbeit hinter den Knastmauern ihre Strafzeit zu verkürzen.

Weitere Infos: political-prisoners.net


Zum Tod der politischen Aktivistin Alex

„Es gibt keine schönere Aufgabe als für die Befreiung der Menschen zu kämpfen.“
(Alexandra Kiss)

Alexandra Kiss hat sich am 2. Juni auf tragische Weise das Leben genommen. Alex, Mitbeschuldigte im derzeit laufenden "RAZ-Verfahren", war in politischen Strukturen wie dem „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen,“ „Gefangenen Info“, „ Zusammen Kämpfen“ und der „Soligruppe“ aktiv.

Am Samstag, den 5. Juli findet um 16 Uhr in dem Volkskulturhaus (Voltastraße 14, U14 Haltestelle Mühlstelg) Stuttgart Bad-Cannstatt eine Gedenkveranstaltung für Alex statt.

Weitere Infos: political-prisoners.net

Zu Repression in Repression in Magdeburg

In den letzten Monaten kam es in Magdeburg und Umgebung zu einer Vielzahl an Strafbefehlen, Prozessen und Verurteilungen die sich gegen linke und fortschrittliche Menschen richteten. Im Mittelpunkt der Kriminalisierung steht der notwendige Widerstand gegen Faschisten und Polizei, wie beispielsweise bei dem jährlichen Naziaufmarsch in Magdeburg. Dabei finden Auseinandersetzungen im öffentlichen Raum statt, die seitens des Staates mit einem hohen Polizeiaufgebot und dem Einsatz faschistischer Kräfte beantwortet werden. Schüler, Auszubildende, Arbeiter_innen und Arbeitslose werden, in Folge dieser Auseinandersetzung, mit immer höheren Geld- und Bewährungsstrafen konfrontiert. Das Ziel der Klassenjustiz ist klar, Menschen sollen eingeschüchtert werden und teuer bezahlen, der Kampf gegen die vorherrschende Ausbeutung und Unterdrückung soll erstickt werden.

http://zusammen-kaempfen.tk

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