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19 Mitglieder der SGDF und ESP wurden in Untersuchungshaft genommen

13.12.15

solidarität.2jpgAm 4. Dezember 2015 wurden 19 Mitglieder der SGDF und ESP in mehreren Städten, vor allem aber in İstanbul und Amed in genommen. Die Praxis, Revolutionäre in Untersuchungshaft zu nehmen und die Verhaftungen setzen sich fort. Das kolonialistisch faschistische Regime hatte vor Kurzem, am 20. Juli in Kurdistans Stadt Suruç in Zusammenarbeit mit den ISIS-Banden 33 revolutionäre Jugendliche der SGDF massakriert und Dutzende von ihnen verletzt.

Heute verhaftet das Regime, diejenigen die es damals nicht massakrieren konnte und verletzt hatte; es versucht mit Angst, Drohung und Einschüchterung, die revolutionäre Jugend zum Schweigen zu bringen.
Unter den in Untersuchungshaft sitzenden befinden sich auch sozialistische Jugendliche wie Şerife Erbay, Çağdaş Küçükbattal, İlke Başak Baydar und Oğuz Yüzgeç, die in Suruç verletzt davon gekommen sind. Darunter befinden sich auch Fethiye Ok, Mitglied des Zentralen
Leitungsausschusses der ESP und Soner Çiçek, ESP-Leiter in Amed.


Dieser Angriff ist ein Teil des faschistischen Angriffskonzept auf die sozialistische und kurdische Freiheitsbewegung, das seit Juli 2015 in die Tat umgesetzt wird. Der Angriff setzt sich in Kurdistan in Form von Ausgangsperren, Morden auf offener Straße, Attentaten, Verschwinden lassen und Festnahmen fort.
Am 28. November wurde der Präsident der Kammer von Amed durch die
Polizei ermordet. Vor Kurzem hat man Versuche unternommen, auch auf
die Ko-Vorsitzenden der HDP, S. Demirtaş und F. Yüksekdağ, Attentate
zu verüben.
Heute werden Dutzende Widerstand leistende kurdische Zivilisten in den
Kleinstädten Kurdistans wie Silvan, Nusaybin, Derik, Cizre, Sur durch
die Kugeln von Polizei und Soldaten ermordet. Massenhaft werden
Aktivisten in Untersuchungshaft genommen und politischer Genozid
verübt.
In der Erklärung des Zentralen Leitungsausschusses der SGFD heißt es:
„...Ihr könnt uns durch Verhaften und Ermorden nicht stoppen. Ihr könnt uns durch den schmutzigen Krieg eures Palastes besiegen. Unser Weg ist der Freiheitsweg, der Weg für die Befreiung der Menschheit. Ihr könnt uns von diesem Weg nicht abbringen. Ihr werdet für Suruç zur
Rechenschaft gezogen werden.“
Das kolonialistische Regime hat gegen die revolutionären Vorhutskräfte
einen totalen Angriff gestartet. Gegen die faschistische Bestialität und Angriffe wird vor allem in Kurdistan großer Widerstand geleistet.
Wir rufen kommunistische, revolutionäre und fortschrittliche Kräfte und Parteien in der Region und in der Welt auf, diesen Widerstand zu unterstützen, vor den Botschaften der Türkischen Republik
Protestaktionen zu organisieren.

Es lebe Revolution und Sozialismus!
Es lebe der internationale Kampf!

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