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Zum 18. Jahrestag des NATO-Angriffs auf Jugoslawien

29.03.17

plattformNein zu den Kriegen der NATO!
Wir gedenken den Opfern des Jugoslawien Angriffs am 18. Jahrestag….
Am 24. März 1999 begann der Angriffskrieg von 11 NATO-Ländern gegen Jugoslawien.
Jugoslawien wurde in Stücke zerrissen, warum?
Jeder Teil des Landes wurde gegen ein anderes aufgebracht, warum?
Es wurde von demokratischen Werten und Prinzipien gesprochen, doch was dabei herauskam war Blutvergießen und ein zerstörtes, gespaltenes Land, warum?

Wir kennen die Wahrheit und werden sie nicht vergessen.
Wir wissen, dass sich hinter den imperialistischen Interventionen einzig und allein wirtschaftliche und politische Interessen verbergen.
Dabei zählen weder Demokratie noch Menschenrechte.
Wir sehen es anhand von Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen… Hunderttausende

Menschen haben ihr Leben verloren und die Situation verschlimmert sich weiter.
Ist uns bewusst, in welcher Situation sich diese Länder jetzt befinden, in denen eine angebliche Demokratie herbeigeführt werden sollte?
Die Verantwortlichen für die Interventionen im Irak und danach in Syrien, die angeblich ebenfalls Demokratie bringen sollten, haben auch den Ruin dieser Länder und den Tod von Hunderttausenden Menschen zu verantworten.

Wir fragen;
Warum ist nicht einmal die Rede davon, Demokratie in reaktionäre blutige Regime wie Saudi-Arabien oder Quatar zu bringen?
Die Antwort darauf ist die gleiche, warum auch der NATO-Partner Türkei und vor allem das faschistische AKP-Regime bis heute unterstützt und von den meisten EU-Ländern aktiv gefördert wurde.

Fakt ist, dass die NATO bisher noch keinem Land Unabhängigkeit oder Demokratie gebracht hat und es auch in Zukunft nicht tun wird.

Daran erinnert uns auch der Angriff auf Jugoslawien, der sich am 24. März zum 18. jährte.
Das Land wurde mit einer Teile- und Herrsche-Politik für die Wahrung regionaler Interessen zunichte gemacht, nationale und kulturelle Widersprüche wurden bewusst gegeneinander ausgespielt, um die Bevölkerung zu spalten und damit zu schwächen.
Doch nur die Freundschaft unter den Völkern und gegenseitiger Respekt, nicht von außen geführte Aggressionskriege können eine Lösung herbeiführen.

Daher rufen wir zum Jahrestag der Intervention in Jugoslawien erneut zur Einheit gegen imperialistische Interventionen, Sanktionen und Blockaden auf. Nur unsere Einheit kann den fortwährenden Angriffskrieg auf die Völker stoppen und dauerhaften Frieden ermöglichen.

Wir gedenken allen Opfern imperialistischer Interessenskriege. Unser Gewissen und unsere Erinnerung sind unsere Stärke!

Internationale Plattform gegen Isolation

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