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Tod in Bremen Ost- Mahnwache 16.5 18 Uhr vor der Forensik

14.05.17
massnahmenvollzug 4 020215An  statt psychiatrie  
Der Patient der Station 15 D der forensischen Psychiatrie Bremen Ost, der am Dienstag, den 9.Mai bei einem ausgelösten Notfalleinsatz von Seiten der PflegerInnen, so heftig zu Boden nieder gestreckt wurde, dass er sein Bewusstsein verlor und seit dem im Koma lag, ist nach offiziellen Angaben heute verstorben. Angeblich war es ein Herzstillstand. Das die Knie auf seinem Brustkorb, zum Tod des Mannes geführt haben, ist nicht Thema. Auch, dass er während der völlig überzogenen Zwangsmaßnahme äußerte, dass er keine Luft mehr bekommt, bewirkte nicht, dass die PflegerInnen von ihm abließen. Auch, das die Sanitäter nach 20 Minuten kamen, jedoch kein Defribilator angefordert wurde, und der Notarzt dann erst ca 50 Minuten nach dem Angriff mit diesem vor Ort war, muss Seitens der Klinikleitung Frau Franz und der Pflegedienstleitung Herr Schröder verantwortet werden, sowie der Stationsleitung der Station 15D Frau Vogelberg.
 
Die offizielle Version, wie es überhaupt zu diesem "Vorfall" kam, widerspricht absolut den Aussagen der AugenzeugInnen der Mitgefangen.
Es ist absurd, dass sich die Klinik schon jetzt versucht der Verantwortung zu entziehen, indem geäußert wird, dass "von Seiten der Klinik alles korrekt abgelaufen sei". Die Klinik schickt ihre Pressesprecherin Karin Matiszick vor, welche davon spricht, dass Personal "geschult für solche Einsätze".. ist. Inhaftierte und Menschen, die sich mit dem Alltag von Allgemeinpsychiatrie und Forensik in Bremen Ost beschäftigen, sehen sich ständig mit Situationen konfrontiert, indem die Klinik via Pathologie und Umdeutung von Situationen, jegliches Verhalten vom Personal legitimiert und die Klinik als unfehlbar und unantastbar darstellt. Das Inhaftierte alltäglich schikaniert werden, dass es nichtmal angemessene Therapien in Bremen Ost gibt..., wird wiederholt als Lüge denunziert. Selbst in Fällen, wo eine Fehlbehandlung völlig ersichtlich ist/war, haben Betroffene und Angehörige fast nie die Möglichkeit, damit  gegen die Institution und die Gerichte durchzukommen.
 Am Dienstag den 16.5 wird es um 18 Uhr eine Mahnwache im Gedenken an den Verstorbenen vor der forensischen Psychiatrie in Bremen Ost geben. (Züricher Str. 40, 28325 Bremen)
Die Psychiatrie kritische Gruppe ruft  dazu auf, sich solidarisch zu zeigen, Blumen, Kerzen etc mitzubringen. Niemand ist vergessen, der innerhalb der Institutionen, durch die Gewalt des Personals stirbt.
 weitere Informationen unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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