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Brief von Andreas Krebs über verweigerte ärztliche Behandlung, Gewalt unter Gefangenen und den Alltag in der JVA Burg

08.04.18

soli.repNun sind es fast 3 ½ Monate seit meiner Zwangsverschleppung durch das SEK aus meiner Zelle in der JVA Volkstedt. 3 ½ Monate bin ich nun hier in Burg und meine Zeit geht nun langsam dem Ende zu bis zur Auslieferung.

Je näher der Tag kommt, je nervöser und depressiver mit vielen Ängsten verbunden werde ich. 3 ½ Monate wurde ich jedes mal, wenn ich die Station wegen irgendetwas verlassen musste, ob Besuch oder sonstiges, von mehreren Beamten begleitet, egal wohin es ging. Selbst bei vertraulichen Arztgesprächen in der Krankenstation waren sie mit anwesend und hatten mich immer im Auge. Auf der Station kann ich mich zwar frei bewegen,aber ich weiß und merke, dass ich nach wie vor ganz genau beobachtet werde. Wenn ich während der Aufschlusszeiten mich einmal Tage lang nicht blicken lasse, weil ich ohnehin mit fast allen Gefangenen nichts anfangen kann (dazu gleich mehr), dann kommt schon mal jemand aus dem Dienstzimmer und erkundigt sich nett und höflich, ob alles in Ordnung wäre und es mir gut geht. Natürlich wissen sie auch, dass ich körperlich wie auch von meiner Psyche angeschlagen bin.

Erst vor kurzem habe ich mich von einer schlimmen Erkrankung nach fast zwei Wochen erholt. Ich lag fast 24 Stunden am Tag im Bett, hatte ständig Fieber, konnte kaum noch etwas essen und mir fiel es irre schwer meinen täglichen Anruf zu tätigen um Bescheid zu geben, wie es mir geht und so weiter. Von Anfang an habe ich die Vorführung zum Anstaltsarzt Dr. Klose verweigert. Ich war schon einmal für eine Woche hier in der JVA Burg bis man mich auf Grund der Zuständigkeit nach Volkstedt verlegte. In dieser Woche wurde ich bei meiner Einlieferung auf die Krankenstation gebracht und wurde dem Arzt vorgestellt. Durch das asoziale Verhalten des SEK bei meiner Festnahme (ich kam gar nicht dazu mich zu wehren) hatte ich eine Kopfverletzung. Dieser Arzt stellte sich mir erst auf Nachfragen mit seinem Namen vor. Ich erklärte ihm sofort, dass ich seit über zwei Jahren Medikamente nehme und ständig Blut pisse. Ich sagte ihm, dass ich täglich mehrere Tabletten, also mindestens 16mg Subutex nehme. Mit einer Arroganz stellte er mich als Lügner hin und behandelte mich wie das letzte Arschlosch. Er hörte nicht mal zu, erzählte mir etwas von einem Drogenausweis, den ich haben müsste und so weiter. Ich hatte keine Ahnung, was er damit meinte mit einen solchen Ausweis, versuchte ihm mehrfach zu erklären, dass ich mit Drogen nichts zu tun habe, sondern Schmerzpatient bin, und ich gab ihm die Adresse von meiner zuständigen Ärztin. Denn Typen hat wirklich nichts interessiert sondern immer nur seine scheiß Arroganz. Keine Blut- oder Urinuntersuchung, einfach nichts. Während meines Arztgespräches habe ich Dr. Klose auch darauf hingewiesen, dass ich seit Monaten ein Schreiben meiner Hausärztin wegen meiner Medikation, welche ich über zwei Jahre als Schmerzpatient bekommen, in meiner Krankenakte befindet. Er blätterte erstnmal ewig in der Akte herum und ist dann endlich auf das Schreiben gestoßen (daran sieht man mal, dass niemandem dieses Schreiben meiner Ärztin interessierte und dieses nur ignoriert wurde). Dr. Klose meinte dann nur: Das wäre doch ein Gefälligkeitsschreiben und so was hätte er auch schon gemacht. Ich war sprachlos und konnte dazu einfach nichts mehr sagen. Wo bin ich hier nur hingeraten? Warum macht man das mit mir? Warum hat keiner Rücksprache mit meiner Hausärztin gehalten um nachzufragen? Was unterstellt man uns? Meine Partnerin schickte vor Monaten sogar Röntgenbilder von meiner Hüfte in die JVA Volkstedt als ich mich noch dort befand. Auch darauf bekam ich nie eine Antwort, obwohl auf den Bildern zu sehen ist, dass mit meiner Hüfte etwas nicht richtig ist. (Bilder, die kurz vor meiner Inhaftierung gemacht wurden) Ich weißt einfach nicht mehr weiter und sowas nennen sie hier drinnen Ärzte. Die wollen nichts tun, haben draußen wahrscheinlich versagt und arbeiten darum drinnen. Ich musste ein paar Tage auf der Krankenstation bleiben und als ich Tags darauf auf die Toilette ging pinkelte ich wieder Blut. Sofort und ohne zu spülen, drückte ich die Glocke der Notrufanlage und schon hörte ich jemanden. Nach kurzer Schilderung kam nach nicht einmal einer Minute ein Beamter, eine Schwester und Herr Klose. Er sah in die Toilette, sah also dass Blut und dann tastete er meine Seiten am Oberkörper ab, wo die Nieren sitzen und meinte: Die wären nicht geschwollen, also alles nicht so schlimm. Es gab KEINE Untersuchung anschließend und es wurde dabei belassen. Ich fühlte mich jedoch so angeschlagen, dass ich nichts weiter darauf sagte, aber mich auch nicht wirklich mehr traute. Mehrfach am Tag sagte ich allerdings, dass es mir nicht gut geht, weil ich mein Medikament bräuchte. Auch darauf wurde NICHT reagiert, obwohl ich immer wieder darum gebeten habe, dass man doch meine Hausärztin kontaktieren soll, was auch nicht getan wurde. Mir ging es immer schlechter! An einem Mittwoch oder Donnerstag, ich glaube nach drei Tagen Aufenthalt in der Krankenstation wurde ich auf eine normale Station verlegt, in einen Einzelhaftraum. Ich war, obwohl es mir körperlich so mega schlecht ging, total sprachlos, weil fast ständig die Zellen offen gewesen sind und es sogar Telefon auf der Station gab. (Ich kenne ja nur Bayern). Nur hatte ich leider noch keine Möglichkeit zum Telefonieren, sondern musste erst einmal einen Antrag hierfür stellen. Ich lernte jedoch einen Gefangenen kennen, der mehrfach täglich mit seiner Partnerin telefonierte und ich hatte ihn darum gebeten, ob er nicht über seine Frau meine Partnerin kurz kontaktieren könnte, um sie über meine aktuelle Situation zu informieren. Natürlich hat er das auch gleich gemacht. Er gab seiner Frau die Telefonnummer und so konnte man einen kleinen Kontakt herstellen. Ich hatte ja nichts, keine Schreibutensilien, einfach nichts. Körperlich ging es mir immer schlechter und so ging ich zu einer Stationsbeamtin, die gerade da war und erzählte ihr alles wegen meiner fehlenden Medizin. Sie sagte, dass sie mir leider nicht helfen kann, aber wenn ich wollte, dann würde sie versuchen, dass ich wieder auf der Krankenstation aufgenommen werde. Ich überlegte, sah es aber als sinnlos an, weil warum sollte dieser Arsch im Spital seine Meinung ändern? Ich war doch der Lügner und ein Stück Dreck. Genau so hat er mich behandelt und das ist auch keine Einbildung oder Überreaktion. Denn es gibt den ein oder anderen Beamten, die mich verstanden und selbst sagten, dass seine Arroganz gegenüber Gefangenen einfach unterste Schublade ist. Diese Beamtin also hat mir aber angeboten, dass ich über sie telefonieren darf, wenn ich möchte, was ich sofort dankbar angenommen habe und ich mir dabei gleich dachte: Das wäre in Bayern gar nicht möglich, niemals! In Bayern darf man mal anrufen, wenn zuhause wirklich was schlimmes passiert ist und dann auch nur im Beisein des Beamten, der mithört. Nicht zu vergessen, dass man aber vorher einen Antrag mit Begründung schreiben muss. Die einzige legale Möglichkeit, dass man in Bayern hin und wieder mal telefonieren darf, ist wenn man sich mit einem der beiden Kuttenbrunzer (auf gut bayrisch gesagt) gut stellt und auch regelmäßig ihren Gottesdienst besucht. Die Anstaltsgeistlichen in Bayern haben auch immer in ihrem Büro ein ganzes Arsenal an Tabak und Bomben (Kaffeegläser) im Schrank eingesperrt ist, und wenn man mal richtig blank ist, und dass sind wir alle fast immer, rückt einer der beiden Kuttenbrunzer immer mal etwas raus, natürlich gegen eine Gegenleistung. Man sollte also hin und wieder sich Sonntags zur Kirche melden über den Stationsbeamten und in der Kirche irgendwie am besten bemerkbar machen, vielleicht am lautesten singen, damit der Pfarrer auch registriert hat, dass du da gewesen bist. Ein oder zwei Tage darauf schreibt man dann ein paar persönliche Zeilen im verschlossenen Umschlag, dass man gerade so knapp bei Kasse ist. Der kommt dann auch irgendwann persönlich vorbei und bringt einem eine Kleinigkeit. Na auf jeden Fall war ich hier n Burg über die Beamtin total überrascht, dass sie mich einfach hat anrufen lassen ohne dass ich dieser Frau eine großartige Story habe erzählen müssen. Als meine Frau abgehoben hat, erzählte ich ihr sofort mit meinem Problem mit diesen Anstaltsarzt Klose und das er mir irgendetwas von einem Giftausweis erzählte und mich abservierte ohne dass er mir half, wie als wäre ich ein Lügner. Meine Frau die auch viel im Medizinischen Bereich tätig ist, verstand sofort, was er meinte und sagte, dass sie eine ärztliche Bestätigung von unserer Ärztin besorgt und auch unsere Hausärztin darüber verständigt. Die Beamtin, die bei dem Telefonat mit anwesend war, hörte also selbst, dass ich keinen Schmarrn erzählte, konnte mir aber trotzdem nicht helfen. Einige Tage später sagte sie aber zu mir, dass sie die ersten Tage schon befürchtete durch den Entzug meiner Medizin, dass ich umkippen würde und ein Arzt gerufen werden müsste. Ich kam ja dann nach einer Woche wegen der Zuständigkeit (da ich zu der Zeit offiziell nur wegen Fahren ohne Führerschein in Haft war) in die JVA Volkstedt und dann wie bereits berichtest mit dem SEK Anfang Dezember wieder zurück in die JVA Burg. Fast siebzehn Jahre Hafterfahrung besitze ich und habe alles im bayrischen Vollzug abgesessen, bis zum letzten Tag. Und darum habe ich noch nie einen Vollzug erlebt wie es ihn hier gibt. Knast ist Knast, so oder so ist man seiner wertvollen Freiheit beraubt, aber ich bin sowas von sprachlos über diesen Vollzug! Alles was ich hier nun schreibe habe ich noch nie in einem bayrischen Vollzug erlebt, was man hier als Gefangener für Möglichkeiten hat. Nicht ansatzweise wäre ein Vollzug wie er hier ist, in Bayern vorstellbar! Das fängt schon an beim Aufschluss. Auch beim Essen gibt es wirklich nichts zu meckern! Während des Aufschluss kann man wirklich tun und machen, was man möchte, etwa in den Billiardraum oder Tischtennisraum gehen, auf dem Gang telefonieren, Dart spielen, oder in der Stationsküche, die groß und voll ausgestattet ist, kochen und backen. Beim Einkauf habe ich noch nie in fast 17 Jahren so eine Einkaufsliste gesehen! Man bekommt wirklich alles! Wenn man nicht unbedingt am Dienstzimmer klopft und bis auf den Auf- und Einschluss sieht man auch keinen Beamten. Man hat seine Ruhe, wenn man möchte und ich muss sagen, im Vergleich zu Bayern sind alle bis auf einen vom Besuch, worauf ich noch kommen werde, verdammt höflich und nett. Ich muss es nochmals sagen, falls sich der ein oder andere wundert, weil ich sogar über die Bediensteten berichte, ich kenne sowas nicht aus Bayern! Da sind die Beamten super unhöflich, nicht wirklich alle, aber sicher 90 Prozent von denen. Hier hört man immer ein Bitte oder Danke und sogar bei allgemeinen Durchsagen, die ganz selten vorkommen, bitte oder danke. Ich fühlte mich hier bis auf die ärztliche Versorgung mehr als Mensch behandelt als in Bayern. Dort ist es meist so, dass man einfach nur weggesperrt wird und die Beamten sich einen Scheißdreck um einen kümmern. Man bekommt es täglich zu spüren und die Hauptsache dort ist, dass der Gefangene in seiner Zelle sicher untergebracht ist. Ich habe vom bayrischen Verwahrvollzug, nicht anders kann man diesen bezeichnen, einen wirklichen Dachschaden davon getragen. Und gerade Familie, Freunde und Partnerin, die einen kennen, die bekommen nach einer langjährigen bayrischen Inhaftierung einen ganz anderen Menschen zurück! Verhaltensgestört, eher schlimmer als vorher wird man dort entlassen. In Bayern wäre es ihnen am liebsten, wenn der Gefangene sich gleich von Anfang an zur Ratte entwickelt. Wenn man ihnen schön fest in den Arsch kriecht und seine Mitgefangenen verrät, dann kann man vielleicht etwas erhoffen und leider gewinnen sie oft mit ihren Systemen. In meinem jetzigen Vollzug darf man seine Zelle richtig gemütlich ausstatten, man darf hier Musik CDs haben, große Stereoanlagen, Playstation, Kaffeemaschinen, DVD-Player und und und. Klar gibt es auch Nachteile wie etwa, dass man sich keine Briefmarken schicken lassen darf, oder etwas private Sportkleidung. Sogar Langzeitbesuch darf hier jeder haben, dass ist alles unvortsellbar in Bayern. Ein Freund zum Beispiel durfte mir nie in Bayern Bücher schicken, hier schon. Selbst meine Anwältin sagte, dass wenn sie hier anruft, sie noch keine Anstalt erlebt hat, die so kooperativ ist. In Bayern oder auch die meisten Anstalten in der BRD darf der Inhaftierte nur zwei mal im Monat Besuch haben. Hier darf man so oft man möchte und es die Kapazitäten her geben, Besuch haben. Maximal am Stück zwei Stunden. Wenn man also zeitig die Besuchsanträge stellt, kann man auch zwei mal in der Woche Besuch empfangen. Das ist erst mal abgefahren! In Volkstedt hatte ich nur einmal im Monat 2 Stunden Besuch und die hat es nicht interessiert, woher deine Angehörige kommen, ob aus Berlin oder Bayern. Die waren knallhart! Und auch in Bayern sind zwei Stunden Besuch im Monat die Regel. Allgemeine Anträge, die man hier stellt, werden so schnell bearbeitet, wie ich es wirklich sehr selten erlebt habe. In Volkstedt bei diesem Pack konnte man froh sein, wenn man nach ein paar Monaten eine Antwort bekam. Meistens musste man dort zig mal nachfragen, sonst wäre überhaupt keine Antwort gekommen. Zwar waren die Bediensteten auch sehr höflich und man hatte seine Ruhe, aber schlimm war es mit dem Pack, die nach den Stationsbeamten kamen. Und deswegen ging ich auch so oft an die Decke! Denn das, was sich dort stellvertretende Hausdienstleitung, Hausdienstleitung oder das Oberarschloch von Anführer dieser Anstaltsleiter Winterberg erlaubten, ist eine richtig krasse Nummer gewesen! Man belog meine Anwältin als sie nachfragte, was es damit auf sich hat, mit meiner Zwangsausführung mit dem LKA und so weiter. Al sich mit dem SEK hierher verschleppt wurde, war hier eine helle Aufregung wegen mir. Der muss denen eine Story erzählt haben, dass hier richtige Sicherheitsauflagen wegen mir verfügt wurden. Bis noch vor drei Wochen ca. waren immer mehrere Beamte an meiner Seite, egal wohin ich musste und ich habe erst lange nicht verstanden, warum das so ist und fragte mich, was ich verbrochen habe, dass man so mit mir verfährt. Nach und nach kapierte ich es dann. Volkstedt bzw. ein Hausdienstleiter machte eine Anzeige gegen mich wegen Beleidigung gegen seine Person im Internet. Das ist mir aber scheiß egal!!! Von mir aus kann er mich auch zwanzig mal anzeigen, ich werde meine Schilderungen niemals zurück nehmen. Es passte nur keinem in Volkstedt, dass ich so offen über ihre Machenschaften berichtete und weil sie und das LKA angepisst waren, weil ich niemals zu einer Zusammenarbeit bereit gewesen bin, egal was mir droht!!! Auf das übelste wurde ich in einer Stellungnahme aus der JVA Volkstedt von diesem Schwein Winterberg schlecht gemacht. In dieser Stellungnahme war gleichzeitig auch eine Stellungnahme von der Führungsaufsichtsstelle. In dieser wurde ich als gefährlich und in keinster Weise kooperativ dargestellt. Als Begründung gab man an, dass ich keine Deliktaufarbeitung zu einer Tat machte, welche ich 1999 begangen habe. Dieser miese Bericht der Führungsaufsicht stammt aus dem Jahr 2016. Führungsaufsicht hatte ich zum Schluss nur wegen ganz anderen Dingen und als Auflage vom Gericht festgehalten Arbeit- und Wohnortwechsel. Darum habe ich es nicht als notwendig angesehen, einem fremden Menschen der ohnehin meines Erachtens keinerlei Feingefühl für einen Menschen wie mich hatte, über eine Tat zu reden, was zig Jahre zurück liegt und was nichts mit der jetzigen Verhängung der Führungsaufsicht zu tun hatte. Darum gab es für mich keinen Grund, warum ich mehr mit dieser Person reden sollte als notwendig. Dieser Typ wollte von Anfang an alles Private bis ins kleinste Detail wissen und das wollte ich nicht! Ich habe über diese Tat aus dem Jahr 1999 noch nie mit jemandem gesprochen, warum also jetzt nach so vielen Jahren, und dann auch noch ein Wildfremder. In den ganzen Jahren als ich in Freiheit gewesen bin und Führungsaufsicht verhängt bekam, war noch nie die Rede von einer Deliktaufarbeitung, sondern immer nur Arbeit- und Wohnortwechsel. Plötzlich wohne ich in Brandenburg, wo die dortige Führungsaufsicht zuständig ist für mich, möchte man auf einmal sowas. In seinem Bericht war kein einziges positives Wort von mir. Der war nur sauer, weil ich nicht über das mit ihm gesprochen habe, was er wollte. Ich werde aber auch in Zukunft keine Deliktaufarbeitung machen, für Sachen die bald 20 Jahre zurück liegen. Ich bin so erschrocken, als ich die Stellungnahme von Volkstedt gelesen hatte. Ist er Gutachter? Der ist doch gar nicht kompetent ein solches psychologisches Profil zu erstellen. Nun dann sage auch ich dass der Anstaltsleiter Winterberg und der Mensch von der Führungsaufsicht eine narzistische Persönlichkeitsstörung mit sadomasochistischen Neigungen haben. Leider würde es den Rahmen sprengen, wenn ich die Stellungnahme der beiden oben genannten Personen mit veröffentlichen würde. Aber wer das hier liest und diese Stellungnahme gerne sehen möchte, kann mich jederzeit, solange ich noch in Deutschland bin, kontaktieren. Nun weiter zur JVA Burg. Als ich durch das SEK hierher gebracht wurde, kontaktierte meine Anwältin die Volkstedter Anstaltsleitung und hat um eine Erklärung gebeten. Die haben sie erst mal rotze frech angelogen und das nicht nur einmal! Erst als ich eine Stellungnahme von denen ans Gericht gelesen habe, fiel ich aus allen Wolken und ich bin total auf die angefressen. Solche Schweine in Volkstedt! Ich habe niemandem etwas getan und nur weil ich nicht bereit war mit denen zusammen zu arbeiten. Als ich von meiner Zwangsvorführung mit dem LKA voriges Jahr berichtete, wurde das nach Bekanntwerden sofort von Winterberg und so weiter abgestritten. Ich stand da wie ein Lügner und nur wenige glaubten mir. Erst als eine Abgeordnete eine offizielle Anfrage stellte, wurde allen klar, dass ich bis ins kleinste Detail die Wahrheit sagte. Mittlerweile bin ich froh, dass ich hier bin und der Vollzug wäre so ganz gut auszuhalten, wenn nicht die meisten Gefangenen so krass drauf wären! Ich weiß nicht woran es liegt, dass die Gefangenen hier im Osten schlimmer drauf sind, wie woanders. Auch hier in Burg ist die Mehrzahl der Gefangenen rechts eingestellt. Zwar nicht ganz so wie in Volkstedt, da die Menschen dort ihre rechte Gesinnung viel offener ausleben können, wie ich bereits berichtete, aber dennoch genauso extrem. Natürlich ist hier der Ausländeranteil viel höher, aber da scheren sich die Rechten einen Dreck drum. Ich hatte leider erst vor kurzem zwei Auseinandersetzungen in Folge, die ich aber auf meine Art ganz gut geklärt habe. Hier gibt es keinen Zusammenhalt, wenn es drauf ankommen würde, so wie ich es eigentlich kenne. Ganz im Gegenteil. Bei mir auf der Station wurden Mitgefangene ohne Grund auf das übelste schikaniert und mißhandelt. Es sind viele die gerne den Chef raushängen lassen, die in einer Gruppe von vier Mann auftreten, einen auf Gangster machen und sich den Kleinsten und Schwächsten auf der Station aussuchen und dann auf den Gang rufen: Hey du Arschficker, komm her sonst gibt’s eine auf die Fresse und so weiter. Das geht soweit, dass sie ihn sogar ein Knastmesser an den Hals halten. Habe es mehr als einmal mitbekommen. Dieses Opfer war dermaßen verstört, voller Angst und eingeschüchtert, dass sogar ein Blinder erkennt, dass mit dem etwas nicht stimmt. Ich möchte gleich dazu sagen, dieser Kerl ist kein Vergewaltiger oder ähnliches ist, kein Verräter und hatte nur wenig Schulden. Es gab keinen Anlass für diese Schweinerei! Leider habe ich es viel zu spät bemerkt, was sie mit dem Kerl gemacht haben, sonst hätte ich Partei ergriffen, so wie ich es sonst auch mache. Er hat sich auf eine andere Station verlegen lassen und nun suchen sich diese Schweine ein neues Opfer. Es gibt hier viele, die sich nicht so wehren können und auch nicht gerade die hellsten Glühbirnen sind. Solche werden erst mal von ihren Elektrogeräten erleichtert. Ob der Typ will oder nicht, er gibt sein Zeug ohne irgendein Widerwort her. Es gibt auch Leute, die noch so jung sind, dass sie regelmäßig ihr eigenes Kindergeld auf ihr Gefangenenkonto einbezahlt bekommen. Es dauert nicht lange und die halbe Station sitzt bei dem in der Zelle und zieht ihn ab. Sie lassen sich alles von dem kaufen, bis er nichts mehr hat. Er macht das natürlich total gerne, weil er glaubt, dass das gerade alles seine Freunde sind. Aber plötzlich als dreitausend Euro auf den Kopf gehauen bzw. aufgeteilt wurden, waren alle weg. Leider sind das keine Einzelfälle und es beteiligt sich die halbe Station an diesem Raub. Diese Menschen werden dann wieder behandelt wie der letzte Dreck durch ihre Mitgefangenen. In manchen Gefängnissen außerhalb von hier, da hätten solche Ratten von den Mitgefangenen auf's Maul bekommen! Es gibt auch welche, die zu sexuelle Handlungen gezwungen werden. Auch das passiert immer öfter. Das Schlimme ist für mich, dass hier alles mit Kameras überwacht wird und jedes Stationsbüro mit mindestens drei Beamten, aber niemand von denen sieht das oder will das sehen mit den Mißhandlungen. Es nimmt mich schon sehr mit, wenn ich sehe, wie sich die Gefangenen untereinander fertig machen! Sowas, also solch ein Verhalten kenne ich nicht aus Bayern! Die Menschen konzentrieren sich mit ihrer überschüssigen Energie auf Aktionen gegen das System. Aber niemals würde es sowas geben, dass die eigenen Jungs sich Gefangene suchen und dann mißhandeln in irgendeiner Form! Das würden schon die Gefangenen untereinander nicht zulassen! Hier sind jeden Tag irgendwelche Vorfälle. Es gibt auch die, die das Gerücht streuen, sie wären Angehörige berühmter Rockerbanden. Das wird dann auch noch geglaubt und die Leute scheißen sich dann so richtig ein vor denen. Ich habe noch nie so viele Leute im Knast getroffen wie hier in Burg, die zu großen Rockerclubs gehören, oder sich hier dann sich mit Namen von Anführern aus diesen Clubs profilieren. Sicher gibt es auch wenige die wirklich dazu gehören. Dann gibt es hier viele, die bis oben hin zu sind mit irgendwelchen Mitteln und die stürzen dann den ganzen Abend auf dem Gang herum. Teilweise sind die so platt, dass sie kaum mehr richtig laufen können. Diese Schwachköpfe interessiert gar nicht, dass hier alles optisch überwacht wird. Aber dann wundern sie sich, wenn hier große Filzaktionen durch eine Sicherheitstruppe mit Drogenhund gemacht werden und dann Gefangene erwischt werden mit irgend etwas, wegen der Dummheit und Arroganz von anderen. Und wenn dann Großfilzung ist und viele erwischt werden, dann heißt es sofort: Verrat, Verrat. Das sie dafür verantwortlich sind, soweit denken sie gar nicht nach. Andere leiden dann dadurch und werden erwischt. Viele Gefangene kennen gar nichts anderes als den Knast in Burg. Ich genieße manche Möglichkeiten regelrecht. So zum Beispiel mache ich mir alle paar Tage ganz viele und leckere Pfannkuchen! Zu geil, dass man hier kochen kann und auch noch was man möchte! Oder das telefonieren! Wahnsinn und ich bin immer ganz aufgeregt, auch nach sieben Monaten, wenn ich zum Telefonhörer greife! Für mich ist das alles gar nicht selbstverständlich! Man hat hier beim Einkauf sogar die Möglichkeit von Pornozeitungen. Wenn ein Beamter in Bayern so eine Zeitung bei einem Gefangenen finden würde, gäbe es richtig Ärger und ein Disziplinarverfahren. Ja, das Wichsen ist und auch nicht erlaubt in Bayern. Ist das nicht abgefahren? Ich kann nur jedem der mit dem Vollzug zu tun hat, das Buch „22 Jahre Knast“ von Dimitri Todorov empfehlen! Er spricht mir so aus der Seele! Allerdings verharmlost er vieles. So habe ich in Bayern oft erlebt, dass wenn schwule Gefangene in Amberg oder Straubing bei sexuellen Handlungen erwischt werden, sie ein Disziplinarverfahren bekommen. Das ist keine Seltenheit gewesen und habe ich sehr oft mitbekommen. Ich kann das Buch nur empfehlen, egal ob für Insassen oder Leute draußen. Zu meinem Erschrecken hat sich bis HEUTE kaum etwas im bayrischen Vollzug geändert. Die Erzählungen aus der Haft fangen in den 70er Jahren an und gehen bis Ende der 90er Jahre. Bis auf dass der Gefangene nun ein TV-Gerät haben darf, ist die Zeit weiter stehen geblieben und alles was er darin schildert, ist auch heute noch so. Seit einigen Wochen ruft meine Anwältin regelmäßig bei der Anstaltsleitung an, weil es mir gesundheitlich immer schlechter geht. So kann ich zum Beispiel immer schlechter Laufen und meine Beine tun scheiße weh. Die Motorik ist nicht mehr in Ordnung und egal in welcher Stellung ich mich befinde, ich könnte schreien. Vor einigen Tagen knickte ich dann auch noch weg und zwei Mitgefangene mussten mir auf die Beine helfen. Ich bekomme zwar deswegen seit einem halben Jahr 3x täglich 100er Tramadol, aber bis auf einer Abhängigkeit helfen sie nicht bzw. nicht mehr. Da ich also Probleme mit dem Anstaltsarzt habe, hat sich die Anstaltsleitung diesen vorgeknöpft und mit ihm gesprochen. Daraufhin meldete ich mich per Antragsschein zu ihm und zu meiner Überraschung (bis auf ein paar Klugscheißereien) war er wie ausgewechselt. Verschiedene Untersuchungen brachten nichts und ich wartete nun auf die Vorstellung zu einer Neurologin, die bald in die Anstalt kommen soll. Ich erklärte ihm (Hr. Klose), dass ich gerne noch vor der Auslieiferung richtig untersucht und gegebenenfalls auf Medikamente eingestellt werde, da leider in Süditalien/ Napoli ein ganz anderes Lüftchen weht. Der Klugscheißer versteckte sich hinter der EU und er will das nicht glauben. Bis er dann verstanden hat, dass ich dort schon in Haft gewesen bin. Da ich draußen Schmerzpatient war und immer wieder von Ärzten die Sprache vom Verdacht auf MS gewesen ist (ich berichtete bereits mehrfach darüber) – auch mit meiner Hüfte ist ein Problem aufgetreten, sagte er zu mir fast wortwörlich: Kein Krankenhaus stimmt für eine stationäre Aufnahme zu, da dies für eine ausführliche Untersuchung notwendig wäre. Das Krankenhaus verweigert die Aufnahme von mir deswegen, weil ich laut Dr. Klose gewisse Sicherheitsauflagen habe und nur mit SEK ausgeführt und rund um die Uhr an meiner Seite hätte. Da es also zu einem Schusswechsel kommen könnte, verweigert man die Aufnahme von mir. So seine Aussage. Ich war sowas von sprachlos und weiß gar nicht mehr, was ich darauf sagen soll! Laut Dr. Klose wären sie im Recht und es würde alternativ kein Haftkrankenhaus in der ganzen BRD geben, wo solche ausführlichen Untersuchungen gemacht werden. Außerdem, so meinte er, wäre eh nicht mehr genug Zeit hierfür, da die Auslieferung nicht mehr weit weg ist bis zum Termin. Ich verließ den Arzt und dachte nun seit dieser Aussage von ihm nach, wie es mit mir überhaupt weitergehen soll. Ich verstehe das immer noch nicht, da ich in Volkstedt vier mal plus eine stationäre Aufnahme wegen einer Nieren-OP vorgeführt wurde, mit zwei bis drei normalen Vollzugsbeamten. Nun plötzlich mit SEK? Darüber kann sich nun jeder, der das liest, seine eigenen Gedanken machen. Wie es weiter geht, weiß ich nun auch nicht. Ich bekomme auf jeden Fall keine Hilfe! Seit einigen Tagen bemerke ich, dass meine Beine total heiß und dick sind. Dazu kommt, dass ich immer öfter ob links oder rechts, keine Kraft in den Armen und Händen habe und sogar immer öfter die Zigarette aus meine Fingern verliere. Oder das Schreiben schmerzt. Auch wenn ich den Telefonhörer in der rechten Hand halte, das nach kurzer Zeit nicht mehr geht. Das mit meinen Armen und Händen habe ich noch niemandem erzählt, aus Angst dass man mir nicht glaubt oder als Lügner hinstellt. Das wäre ja nicht das erste mal. Also belasse ich es dabei. Tja mir fehlen einfach die Worte zu dem, was dieser Arzt da erzählt und ich bin am überlegen, dass ich gar nicht mehr zum Arzt gehe. Dann spare ich mir jeden Ärger und muss mir nicht eine solche Scheiße anhören! Ich schütze mich einfach selbst. Ich möchte gar nicht wissen, wie vielen Menschen hier innen es ähnlich geht wie mir. Vor einer Woche ca. Traf mich ein weiterer Hammer. Ich bekam 17 Seiten vom italienischen Gericht, davon einige Seiten in einem unglaublich schlechten Deutsch übersetzt, dass man die Zusammenhänge erraten musste. Hier wurde nur mitgeteilt, dass ein Verhandlungstermin für den 9.5.18 angesetzt wurde, zu meinem Entsetzen mit fünf Angehörigen jeder mit seinem Anwalt des Opfers, wo jeder in der Verhandlung gehört wird. Für mich war hier schon klar, obwohl ausreichende Beweise für mich sprechen (Videomaterial), dass die Verhandlung ein Drama wird und schon im Vorfeld alle voreingenommen sind! Keiner dieser fünf Angehörigen kennt mich persönlich, noch war irgendjemand bei dem Unglück mit dabei. Acht Geschworene sind mit anwesend, die bereits im November vereidigt wurden. Es stand also da schon ein Termin für die Verhandlung fest, ohne dass wir hier in Deutschland etwas wussten. Als ich diese Unterlagen bekam, hatte ich Tags darauf Besuch von meiner Partnerin und einer guten Freundin. Ich wollte diese wichtigen italienischen Unterlagen mit zum Besuch nehmen und beim Besuch meinen Angehörigen diese Unterlagen übersetzen und mit ihnen gemeinsam Punkt für Punkt besprechen, da es ja auch um die bevorstehende Auslieferung geht. Ich stellte nach Erhalt der Unterlagen vom italienischen Gericht einen Antrag mit der Bitte, diese Dokumente mit meinen Angehörigen besprechen zu dürfen, da das meiste darauf italienisch geschrieben ist und keiner von ihnen italienisch lesen und sprechen kann. Zudem handelte sich einiges um Fristsachen. Meine Angehörigen arbeiten zudem mit meiner Anwältin eng zusammen. Auf der Station hieß es dass das kein Problem wäre und ich wurde kurz vor 13 Uhr zum Besuch gebracht mit den Unterlagen und dem Antragsschein. Mein Stationsbeamter sprach noch kurz mit dem Besuchsbeamten, bekam aber keine Antwort von ihm. Auf dem Weg zum Besuchsraum wurden mir dann die italienischen Unterlagen von diesen Besuchsbeamten Herr Kirste abgenommen. Ich dachte erst, er sieht sich diese erst mal an. Aber als ich dann aufgerufen wurde zum Besuch, meinte dieser mit ener Arroganz und Hochnäsigkeit, vor den anderen Mitgefangenen, dass ich das vergessen und nicht mit meinem Besuch besprechen kann. Wir sollten das gefälligst im Brief machen. Ich erklärte, dass es um meine Auslieferung u.a. geht und diese unnmittelbar bevorsteht. Da meinte er nur, ach mit ihrer Auslieferung da ist noch Zeit. Worauf ich meinte, dass er dann mehr wüsste als mein Anwalt. Entweder machte er irgendeine Grimasse oder ähnliches, denn ich hörte Gelächter aus dem Warteraum, wo die anderen Gefangenen auf ihren Besuch warten und bei denen der Beamte gestanden ist. Oder diese Nazis haben sich darüber lustig gemacht, dass wieder ein Ausländer abgeschoben wird. Sie kannten mich ja nicht und aus dem Gespräch zwischen mir und den Beamten ging nur hervor, dass ich ausgeliefert werde. Es war auf jeden Fall richtig gemein von diesem Kirste und er hat es mich richtig spüren lassen, dass er der Chef hier ist. Es war ihm egal, was man mir auf der Station sagte. Es interessierte ihn auch nicht, dass mein Besuch das Italienische nicht versteht. Ich sprach kein Wort mehr, auch als er zu mir und meinem Besuch kam und einen neuen Besuchstermin vereinbarte. Einer meiner Besucher stellte ihn zur Rede, fragte ob wir diese Unterlagen nun haben können, wo er plötzlich meinte, dass er unsere Situation versteht (Heuchler), aber wenn das jeder machen würde blablabla – wie jeder? Mir drohen dreißig Jahre und man will mich ausliefern in Kürze und er spricht von jeder? Was zum Teufel hätte dagegen gesprochen, wenn ich mit meiner Angehörigen gemeinsam diese italienischen Unterlagen durcharbeite, besonders weil verschiedene Termine anberaumt wurden, also Fristsachen? Was hat ihn das zu interessieren, es kann ihm wurscht sein, was wir besprechen. Hier geht es schließlich um etwas und ich würde nie fragen, wenn es nicht wichtig wäre, nie! Ich rede nie wieder solange ich hier bin ein Wort mit dem. Schlimm, wenn man einer Situation so ausgeliefert ist, er hat diese wichtigen Unterlagen meinen Angehörigen nach dem Besuch auch nicht ausgehändigt, obwohl ich darum gebeten hatte. Erst spät Abends bekam ich diese Unterlagen zurück auf meiner Station. Nun mal abwarten wie es bei mir weiter geht in der Auslieferungssache und ärztlicher Behandlung. Die Angst bleibt und meine Nächte haben sich nicht gebessert, immer noch so gut wie ohne Schlaf. Ich sitze so oft auf dem Stuhl oder auf der Bettkante und blicke Stunden lang in das Leere, mit den Gedanken total abwesend. Aber auch meine Schmerzen schaffen mich mittlerweile. Ich möchte mich noch bedanken, bei allen für ihre Solidarität und Anteilnahme, dass ich nicht alleine bin und wir, meine Partnerin und ich, soviel Unterstützung bekommen! Vielen Dank an euch alle! Es ist schön jeden Tag zu wissen, dass ich so viele liebe Freunde an meiner Seite habe! Ohne diese würde ich das alles nicht durchstehen. Es gibt vereinzelt liebe Menschen für die mein Schicksal eine große Belastung ist. Sie stecken ihre ganze Energie in meine Sache und das tut mir leid, weil sie auch leiden. Aber sie sollen wissen, dass ich ihnen für alles sehr dankbar bin. Ich sende euch allen herzliche Grüße und jeden einzelnen eine dicke Umarmung.

Euer Andi JVA Burg, den 17.3.2018

Schreibt Andi an: Krebs Andreas c/o JVA Burg Madel 100 39288 Burg

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