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Tote, Chaos und Krise: Die Folgen der imperialistischen Kriege der USA

25.12.18

220px-Yankee-go-homeDies ist eine Übersetzung aus dem Englischem von einem Artikel der auf der Website von A Nova Democracia veröffentlicht wurde:

Das Watson Institute für öffentliche und internationale Angelegenheiten an der Brown University hat erklärt, dass die Militärausgaben der USA seit den Anschlägen vom 11. September 2001 insgesamt 6 Billionen US-Dollar betragen haben.

Die Ausgaben sind so dramatisch, dass der Universitätsbericht sie selbst als „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ betrachtet.

US-Imperialistische Presseagenturen stellten fest, dass 6.900 Militärangehörige, 21 Zivilisten und 7.800 Auftragnehmer (der Begriff bezog sich auf Söldner, welche von „privaten Militärfirmen“ angeheuert wurden), alle aus den Vereinigten Staaten stammen, die im Kampf während der Kriege in Afghanistan, im Irak Jemen, Libyen und Somalia ums Leben kamen.

Wenn der Imperialismus auf der einen Seite durch den nationalen Widerstand große Verluste erleidet, reagiert dieser mit immer mehr Massakern.

Nach einem auf der Website von The Independent veröffentlichten Artikel meinen internationale Gesundheitsorganisationen, dass die Zahl der Zivilisten, die seit 2003 nur durch die Yankee-Invasion im Irak getötet wurden, „größer als 1 Million“ ist. Im gleichen Artikel wirft das Internetportal den USA vor, „keine Ahnung zu haben, wie viele Zivilisten sie im Irak töten“. Die Zahl der Interventionen in anderen Ländern ist noch unklarer, warnen sie, und die Studie der Brown University warnt davor, dass die Zahl der Zivilisten, die in diesem Jahr im Konflikt in Syrien getötet wurden, „nie ermittelt werden kann“.

Die Studie warnt auch davor, dass es schwieriger ist, eine Reihe von jüngsten Opfern des US-Imperialismus in seinem so genannten „Krieg gegen den Terror“ zu kennen, da wenig über die so genannten „indirekten Folgen“ der Yankee-Interventionen bekannt ist.

Ein Beispiel für das enorme Ausmaß, das diese „indirekten Folgen“ annehmen können, ist der Jemen. Nach der Invasion Saudi-Arabiens im Jahr 2016, die mit Unterstützung der Yankees durchgeführt wurde, befindet sich die Hälfte der Bevölkerung dieses Landes südlich der arabischen Halbinsel –14 Millionen Menschen – unter Hunger oder Unterernährung, so ein Bericht der Vereinten Nationen vom Oktober 2018.

Die Yankee-Presse stellt fest, dass seit der Trump-Ära die Militärausgaben für den Nahen Osten „ein Fehler“ seien und sie „einen Rückzugsplan vorbereiten sollten“. Beamte wie US-Außenminister Mike Pompey haben bereits eine Ausweitung der Yankee-Intervention in das Land im Bürgerkrieg genehmigt, mit dem Ziel, „den Iran und seine Verbündeten zu bekämpfen“ so die Yankee-Presse.

http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/nordamerika/2864-tote-chaos-und-krise-die-folgen-der-imperialistischen-kriege-der-usa

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