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Kundgebung JVA Burg (Magdeburg) zum 18. März

18.03.19

solidarität.waffe

Roter Aufbau Burg Kampf der Klassenjustiz

Liebe Genossen und GenossInnen auch in diesem Jahr rufen wir auf am 18.03.19 zu den Knästen und auf die Straße zu gehen um unsere Solidarität praktisch werden zulassen und die Kämpfe der gefangenen zu unterstützen.

Der 18. März ist als Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen und knüpft an die Tradition der ArbeiterInnenbewegung an.
Der 18. März 1848 steht für die Kämpfe des neu entstandenen Proletariats gegen die alten Herrscher und auch die neu entstandene Bourgeoisie. Am 18. März 1871 übernahm die Nationalgarde in Paris die Macht und läutet somit den Beginn der Pariser Commune ein.

Beide Versuche, sich von den Fesseln der Herrschaft zu befreien, werden brutal niedergeschlagen. So kostete die Rache der französischen Bourgeoisie 25000 Menschen das Leben, 3000 starben in den Knästen, 13700 wurden verurteilt, die meisten zu lebenslänglichen Strafen. Dieser Tag wurde zuerst Tag der Pariser Kommune genannt.
1922 wurde auf dem IV. Weltkongress der kommunistischen Internationale die Internationale Rote Hilfe (IRH) gegründet und u. a. die Durchführung eines internationalen Tages der politischen Gefangenen beschlossen, der am 18. März 1923 erstmals ausgerufen werden konnte. Mit diesem Tag sollte vor allem das Bewusstsein und die Solidarität für die Lage der politischen Gefangenen weltweit erzeugt und verankert werden und auf diese Weise auch praktisch zum Ausdruck kommen.
Auch am 18.3.2019 gibt es gute Gründe diesen Tag zu begehen. Nach wie vor sind politische Gefangene in den Knästen der imperialistischen BRD eingekerkert. Am härtesten trifft die Repression die migrantische Linke. Dutzende Revolutionäre und Linke mit Wurzeln in der Türkei und Kurdistan sind mit Hilfe des §129b weggesperrt, häufig in Isolationshaft, hunderte sind von Ermittlungen und Verfahren betroffen. Und auch die fast 70.000 „normalen“ Gefangenen sind in ihrer absoluten Mehrheit soziale Gefangene, die auf Grund ihrer Klassenlage inhaftiert sind. Sie alle sind Gefangene des kapitalistischen Systems.
Mit den bundesweiten Einführungen der neuen Polizeigesetze wird der Druck auf unsere Klasse und alle fortschrittlich engagierten Menschen weiter erhöht. Schon jetzt können und werden in Bayern Menschen willkürlich und ohne Anklage weggesperrt. Die Forderung nach einem Verbot der Roten Hilfe durch Innenminister Seehofer lässt die weitere Entwicklung schon erkennen. Dem gilt es sich entgegen zu stellen.

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen gegen Repressionsorgane und staatliche Unterdrückung !!!
Freiheit für alle politischen und sozialen Gefangenen!!!

18.3.2019 -ab 16.00-JVA Burg (Madel 100)

http://rotehilfemd.blogsport.de/2019/03/17/kundgebung-jva-burg-magdeburg-zum-18-maerz/