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Hamburg: 27-Jähriger stirbt nach Fixierung durch die Polizei

14.05.19

Polizei dein_Freund_und_Helfer_Am 30. April wurden die Bullen zu einer Werkstatt in der Straße Alsterglacis im Stadtteil Rotherbaum gerufen. Ein Mann soll einen Mitarbeiter in der Werkstatt geschlagen haben. Als die Bullen eintrafen, griff der 27-Jährige die Bullen mit einem Messer an und verletzte eine Polizisten im Gesicht. Die Bullen riefe Verstärkung, welche den 27-Jährigen fest nahmen und zur Wache brachten. Laut den Bullen hätte er dort weiter fixiert werden müssen, da er sich angeblich aggressiv verhalten habe. Danach soll er sich beruhigt haben und die Fixierung soll gelöst worden sein.

Anschließen beim Gang in die Zelle soll er wieder aggressiv geworden sein, daraufhin wurde der 27-Jährige wieder gefesselt. Kurz nach danach soll er plötzlich einen Herz- und Atemstillstand erlitten haben.

Die Bullen riefen einen Rettungswagen, der ihn ins Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) brachte, wo er bis zum 06.05. auf der Intensivstation lag und dort verstarb.
Die genaue Todesursache ist öffentlichen Meldungen nicht zu entnehmen. Interne Ermittlungen wurden eingeleitet. Vermutlich wird dort so wenig von den Bullen aufgeklärt wie 2005 bei Oury Jallo – wie damals soll auch hier die Polizei selbst für Aufklärung sorgen. Sehr Auffällig ist, dass innerhalb weniger Tage zwei Personen nach einer Zwangsfixierung im UKE gestorben sind. Erst am Ostermontag starb Tonou-Mbobda nach einem ähnlichen Vorfall im UKE.
http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/europa/3203-hamburg-27-jaehriger-stirbt-nach-fixierung-durch-die-polizei