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Erneuter Anquatschversuch in Magdeburg

07.09.19

ausageverweigerungIm April diesen Jahres gab es in Magdeburg einen weiteren Anquatschversuch bei einer Genossin. Am Nachmittag klingelten zwei Männer, die fragten, ob sie die Wohnung betreten dürften. Auf die Frage der Genossin, wer die beiden seien, sagten sie, dass sie vom Innenministerium kämen.

Außerdem boten sie ihr an, ihr dabei zu helfen, „derzeitige juristische Probleme“ aus dem Weg zu räumen, wenn sie dafür Auskunft über „gewalttätige Personen“ in ihrem Umfeld gäbe.

Die Genossin reagierte völlig richtig, indem sie Nein sagte und die Tür schloss. Seitdem haben die „Verfassungsschützer“ die Genossin in Ruhe gelassen.

Wenn ihr selbst von Anquatschversuchen betroffen seid, lasst euch nicht einschüchtern, sagt nichts gegenüber den Repressionsbehörden, sprecht mit Genoss*innen über dieses Erlebnis, fertigt ein Gedächtnisprotokoll an.

Wichtig ist, dass ihr Euch unmittelbar nach dem Geschehen an uns, die Rote Hilfe, wendet. Je eher ihr den Vorgang öffentlich macht, desto sicherer seid ihr vor weiteren Belästigungen durch die Behörden. Genauso wichtig ist diese Information für alle anderen. Ob es sich um einen Einzelfall handelt oder eventuell versucht wird, bestimmte Menschen und Gruppen gezielt zu observieren bzw. zu infiltrieren.

Kommt in die Sprechstunde, die jeweils im Wechsel im Libertären Zentrum und im F52 stattfinden, oder fragt einfach nach.

Aktivengruppe Magdeburg

Postadresse
F52
Friesenstraße 52
39108 Magdeburg
- Rote Hilfe –

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