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Leipzig: Repression nach Silvester – Nachtrag

31.01.20

ausageverweigerungAlle von der Repression nach Silvester Betroffenen können sich zusätzlich zur Sprechstunde bei uns (Fr. 17:30-18:30) auch an die Mailadresse solidaritaet3112 (at) riseup.net melden. Bitte schreibt nur verschlüsselt und nichts was euch oder andere belasten könnte.

Außerdem tauchen inzwischen vermehrt Journalist_innen bei Plena von linken Zusammenhängen auf, die Interviews wegen Silvester machen wollen. Es werden auch immer mehr Videos zur Silvesternacht veröffentlicht. Bitte überlegt euch gut, ob und worüber ihr mit Journalist*innen redet und ob ihr in der Hand habt, was diese aus den Informationen machen.

Geht vor allem sensibel mit Material um, das als Beweismittel gegen Andere verwendet werden kann. Veröffentlicht auf keinen Fall Videos oder Fotos auf denen Menschen (außer Cops) zu erkennen sind. Auch vermeintlich Unbeteiligte sollten unkenntlich gemacht weden.

Falls ihr verletzt wurdet und gegen die Cops aussagen oder vorgehen wollt, laßt euch unbedingt vorher beraten! Wie immer gilt: Gegenüber den Bullen und der Staatsanwaltschaft nichts sagen, die Wohnungen aufräumen, Gedächtnisprotokolle anfertigen und sich nicht unterkriegen lassen.

Allgemein: Üblicherweise soll man auf Vorladung der Bullen nicht reagieren. Falls aber die Vorladung auf „staatsanwaltschaftliche Anordnung“ erfolgt, drohen Konsequenzen wenn man nicht hingeht. Meldet euch dann sofort bei uns. Manchmal fragen die Bullen bei Ingewahrsamnahmen und der folgenden ED-Behandlung, ob man nicht auch gleich DNA mit abgeben will. Sie dürfen das nur mit Eurer Zustimmung oder mit richterlichem Beschluss. Stimmt niemals zu!

Posted on 31.01.2020 by ermittlungsausschuss
https://antirepression.noblogs.org/post/2020/01/31/repression-nach-silvester-nachtrag/

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