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Musa Aşoğlu war im Solidaritätshungerstreik

21.07.20

musa erdaDer Revolutionäre Gefangene Musa Aşoğlu, geht anlässlich zum 200 tätigen Todesfasten-Widerstandes von Ebru Timtik in den Solidaritätshungerstreik.

Mit einem eintägigen Solidaritätshungerstreik (20.7.20) möchte Musa Aşoğlu die Forderungen der Rechtsanwälten des Volkes, Ebru Timtik und Aytac Ünsal als auch die der politischen Gefangenen aus der Türkei, Didem Akman und Özgür Karakaya nach ein gerechtes Verfahren unterstützten.

Ebru Timtik ist seit 200 Tagen und Aytac Ünsal seit 169 Tagen im Todesfasten-Widerstand

Didem Akman und Özgür Karakaya befinden sich seit 153 Tagen im Todesfasten-Widerstand sind.

Seit dem 15. Juli. 2020 befindet sich der Revolutionäre Gefangene Erdal Gökoğlu ebenfalls im Solidaritätshungerstreik.

Wer ist Musa Aşoğlu?
Der Revolutionäre Gefangene Musa Aşoğlu, verhaftet im Dezember 2016, wurde im Frühjahr 2019 zu 6 Jahre und 9 Monate Knast verurteilt. Es war ein Gesinnungsprozess, legitimiert durch die Hetze der bürgerlichen Presse ("Terrorfürst" etc.), einzig und allein dazu, ein Exempel zu statuieren.

Die Klassenjustiz wirft ihm vor, Mitglied der DHKP-C, einer revolutionären Partei aus der Türkei, zu sein. Sie ist hier seit 1998 verboten und ihre (vermeintlichen) Mitglieder können mittels des Paragraphen 129b (Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland) zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden, ohne dass man ihnen mehr als öffentliche Vereinsarbeit vorwerfen kann. Isolationsfolter und lange Zeit Anwaltsbesuche mit Trennscheibe gehören zu den weiteren Repressionsmaßnahmen, die den Genossen zum Aufgeben zwingen sollten, doch er blieb standhaft!

Musa Aşoğlu
JVA Billwerder
Dweerlandweg 100
22113 Hamburg

Wer ist Erdal Gökoglu?
Erdal ist ein Sozialist und wurde nach einem mehr als einjährigen Prozess im Juni 2020 vom Oberlandesgericht Hamburg gemäß Paragraph 129 b (Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland) zu fünf Jahren Knast verurteilt.

Zwischen 1995 und 2001 war ­er in der Türkei eingesperrt und wurde dort mehrfach gefoltert. Seit einem Hungerstreik gegen die Isolationsfolter in den türkischen F-Typ-Gefängnissen im Jahr 2000 und einer folgenden Zwangsbehandlung in einem Krankenhaus leidet Erdal am Wernicke-Korsakoff-Syndrom.

Mehrmals musste der Hamburger Prozess,
der am 7. Juni 2018 begann, aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands unterbrochen werden. In der Türkei war er 2001 für haftunfähig erklärt worden und floh nach seiner Entlassung nach Belgien. 2017 wurde er von dort auf Ersuchen der Bundesanwaltschaft in die BRD ausgeliefert.

Erdal Gökoğlu
Holstenglacis 3
20355 Hamburg

Es lebe der Todesfasten-Widerstand!

Revolutionäre Gefangene sind unsere Ehre!

-Freiheitskomitee-

https://www.facebook.com/Die-Stimme-der-Völker-378625936192468/?ref=py_c