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HH: Veranstaltung zu den Todesfastenden in der Türkei

03.08.20

solidarität.waffeDonnerstag, den 6.August
19 Uhr im Internationalen Zentrum B5, Brigittenstraße 5
im Rahmen des Tayad-Cafes

Die eingesperrten Rechtsanwält*innen Ebru Timtik und Aytaç Ünsal vom Istanbuler Rechtsbüro des Volkes (HHB), die sich seit über 210 beziehungsweise seit über 180 Tagen in der Türkei im Todesfasten befinden.
Sie fordern ein gerechtes Verfahren. Beide wurden ohne jegliche materielle Beweise allein aufgrund von widersprüchlichen Aussagen eines Kronzeugen zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt.
Ebru und Aytaç befinden sich in Lebensgefahr und sind nicht mehr in der Lage, ihren Tag allein zu meistern.
Inzwischen sind sie Krankenhäusern und es droht ihnen Zwangsernährung.
Zwangsernährung ist  Folter mit tödlichen Folgen , wie es hier in der BRD  1974 gegen die politischen  Gefangenen  Holger Meins und 1981 gegen Sigurd Debus, geschehen ist. 

Solidarität mit dem Todesfastenden hier in Hamburg:
Der politische Gefangene Erdal Gökoğlu  befindet sich seit dem 15.7. im Hungerstreik für 30 Tage.
Ebenso gibt es einen  Infostand dazu am jeden Samstag von 16-18 Uhr Ottenser Hauptstr.1 , Altona

Die Forderungen von Ebru Timtik und Aytaç Ünsal müssen erfüllt werden!

Anmerkungen:
Das Tayad-Cafe findet monatlich jeden ersten und dritten Donnerstag im Internationalen Zentrum B5 ab 18:00 Uhr in Hamburg statt.
Tayad ist eine seit über 30 Jahren existierende Gefangenenhilfsorgansation aus der Türkei.

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