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Gedenktag der Psychiatrie-Toten 2.10.20

29.09.20

psydrugsposter-e1295721735713Hallo,

am Freitag, den 2.Oktober jährt sich wieder der Gedenktag der
Psychiatrie-Toten.


Diesmal wird es in Bochum, Wiesbaden und Bremen Gedenkveranstaltungen
geben.
Sagt es weiter, kommt vorbei. Infos zu den verschieden Treffpunkten
findet ihr in den Anlagen.

Kurz:

Bochum
2.10.20, 15:00h Pauluskirche Pariserstr. 4
Gottesdienst
15.45 Demo durch Bochumer Innenstadt

Wiesbaden
2.10.20, 11:30h vor dem Hessischen Landtag.
13:30h in der Marktkirche, Schlossplatz 4, 65183 Wiesbaden
14:30h im Café Maldaner, Marktstraße 34, 65183 Wiesbaden

Bremen
Sa, 3.10.20, 15:00h Marktplatz Domsheide
Gedenkkundgebung


Mit freundlichen Grüßen,
Julia Benz


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Video zum 2.10
https://www.youtube.com/watch?v=7NIpjVjhRGU
https://www.youtube.com/watch?v=5RuRc9Mq5eg
https://www.youtube.com/watch?v=NANJ2Ijn9vs

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Aufruftext bundesweit:

Der 2. Oktober wurde vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener zum
Gedenktag der Psychiatrie-Toten benannt. Seit dem Jahr 2000 wird vor
allem in Bochum, den durch oder infolge psychiatrische(r) Behandlungen
verstorbenen Menschen gedacht und gemahnt.

Es gibt wenig sichtbare und umso mehr unsichtbare Tote in und durch
Allgemeinpsychiatrien, Forensiken, Heimen etc... Hinter
Schweigepflicht, Datenschutz und nicht veröffentlichten Statistiken, in
bester Kooperation mit der Justiz, und im Zu- bzw. Wegschauen der
Politik,
werden Tode durch Psychopharmaka, medizinische Behandlungsfehler,
unterlassene Hilfeleistungen, Gewalttaten und Suizide im und durch den
institutionellen Rahmen versteckt und vertuscht. Suizide werden per se
selten im Zusammenhang mit Psychiatrie und Psychopharmaka verhandelt.
Im Gegenteil legitimieren sich Zwangsbehandlung mit der Behauptung, vor
„Eigengefährdung“ zu schützen. Fakt ist, dass die Suizidrate nach
Klinikaufenthalten und/oder Psychopharmaka-Einnahmen rapide ansteigt
und Suizide ebenfalls in Kliniken stattfinden. Giftige Medikamente
wirken auf ihre Weise, mit heftigsten und tödlichen Nebenwirkungen. Eine
gewaltsame Einweisungs-, Absonderungs- und Fixierungs-Praxis fordert
ebenfalls Tote. Alleine in Bremen, Hamburg, Heidelberg und Lübeck
verstarben seit 2017 mindestens sechs Menschen an Gewaltsituationen in
Allgemeinpsychiatrien und Forensiken.

Weitere Infos zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten unter:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und gedenktag.blogspot.com

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