Podiumsdiskussion und Kundgebung für in Griechenland inhaftierte türkische und kurdische Revolutionäre in Berlin (de/en)

Podiumsdiskussion und Kundgebung für in Griechenland inhaftierte türkische und kurdische Revolutionäre in Berlin (de/en)

Wir wollen Gerechtigkeit für die 11 türkischen & kurdischen Revolutionäre die in Griechenland eingesperrt sind!

Am 18. März 2020 wurden 11 Revolutionäre (Harika Kızılkaya, Hazal Seçer, Ali Ercan Gökoğlu, Şadi Naci Özpolat, Sinan Oktay Özen, Halil Demir, Burak Ağarmış, Anıl Sayar, Sinan Çam, İsmail Zat, Hasan Kaya) aus der Türkei in der Hauptstadt Griechenlands Athen verhaftet. Nach anderthalb Jahren der Gefangenschaft endete der Prozess am 19. Juli 2021.

Dieses Verfahren, in welchem die 11 türkischen Revolutionäre zu insgesamt 333 Jahren im Gefängnis verurteilt wurden, ist kein faires Verfahren nach dem Gesetz.

Dieses Verfahren ist ein politisches Verfahren ausgeführt durch die Aufforderung des US-Imperialismus und des türkischen Faschismus, mit dem Ziel die türkischen Revolutionäre in Griechenland einzuschüchtern und ihren antiimperialistischen und antifaschistischen Kampf zu verhindern.

Das Oberste Strafgericht von Athen traf eine politische Entscheidung, indem es offen gegen die Gesetze und universellen Rechtsgrundlagen verstieß, sowie das Recht auf Verteidigung und das Recht auf ein faires Verfahren einverleibte. Diese Entscheidung ist das Ergebnis des Drucks des türkischen Faschismus und des EU-US-Imperialismus, indem die Definition von „Terrorismus“ in einer Linie mit den Interessen des Imperialismus angewandt wurde, die „Anti-Terror-Gesetze“ wurden für diese Interessen erschaffen.

Das Gericht verhängte hohe Strafen für die 11 türkischen Revolutionäre, ohne einen konkreten Beweis, aber in Übereinstimmung mit den Wünschen des politischen Establishment, nicht in Übereinstimmung mit dem Gesetz. Selbst die Tatsache, dass die türkischen Revolutionäre beim Betreten und Verlassen des Gerichtssaals Victory-Zeichen machten und Parolen riefen, wurde zum Beweis ihrer Mitgliedschaft in einer „terroristischen“ Organisation. Daher ist es ein politisches und kein faires Verfahren. Es ist eine politische und keine rechtliche Entscheidung. Einen Monat vor dieser Entscheidung hielten der Ministerpräsident von Griechenland Kiriakos Mitsotakis und der Präsident der Republik Türkei und AKP Leiter Recep Tayyip Erdogan, während der NATO Vollversammlung, Treffen hinter verschlossenen Türen ab, das lässt erkennen welcher politische Wille bei diese Entscheidung wirksam war.

Wir fordern ein gerechtes Verfahren nach dem griechischen Gesetz. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Verbrecher der „Goldenen Morgenröte“, eine berüchtigte Neo-Nazi Organisation, zu 13 Jahren Gefängnis und ausländische Revolutionäre zu jeweils 33 Jahren verurteilt werden.

Um unsere Forderung zu verstärken, werden unsere Genoss*innen aus Griechenland mit einem „Langen Marsch“ zu uns kommen, in welchen sie durch die Großstädte Westeuropas reisen werden. Der Lange Marsch beginnt am 27. Januar in Berlin mit einer Kundgebung vor der griechischen Botschaft. Außerdem möchten wir am selben Tag mit Parlamentariern und Journalist*innen zusammentreffen, die sich bewusst sind, dass eine derartige Missachtung des Gesetzes nicht hingenommen werden kann.

Am 29.01. werden wir eine Veranstaltung organisieren, auf diese unsere Genoss*innen aus Griechenland über den Prozess und die aktuelle Situation der Gefangenen sprechen werden.

Wir würden uns freuen euch mit uns, in unserem Kampf, zu sehen.

Organisiert vom Komitee für den Antiimperialistischen Kampf

Unterstützt von Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Berlin
www.political-prisoners.net

Termine

Freitag, 28.01.2022 13:00 Uhr Kundgebung vor der Griechischen Botschaft
(Kurfürstendamm 185, 10707 Berlin)
Samstag, 29.01.2022 14:00 Uhr Podiumsdiskussion im Zielona Gora
(Grünberger Str. 73, 10245 Berlin-Friedrichshain)

Kontakt

antiimperialistsc@protonmail.com
Twitter: https://twitter.com/aemk2021
Webseite: https://antiimperialiststruggle.noblogs.org/

Podiumsdiskussion und Kundgebung für in Griechenland inhaftierte türkische und kurdische Revolutionäre in Berlin
Podiumsdiskussion und Kundgebung für in Griechenland inhaftierte türkische und kurdische Revolutionäre in Berlin

We want justice for 11 Turkish & Kurdish revolutionaries imprisoned in Greece!

On 19th of March 2020, 11 revolutionaries (Harika Kızılkaya, Hazal Seçer, Ali Ercan Gökoğlu, Şadi Naci Özpolat, Sinan Oktay Özen, Halil Demir, Burak Ağarmış, Anıl Sayar, Sinan Çam, İsmail Zat, Hasan Kaya) from Turkey are arrested in the Greek capital Athens. After one and a half year of imprisonment, trial ended on 19th of July 2021.

This trial, in which 11 Turkish revolutionaries were sentenced to a total of 333 years in prison, is not a fair trial in accordance with the law.
This trial is a political trial carried out by the impositions of US imperialism and Turkish fascism, aimed at intimidating the Turkish revolutionaries in Greece and preventing their anti-imperialist and anti-fascist struggles.
The Athens High Criminal Court made a political decision by openly violating the laws and universal principles of law, usurping the defense rights and the rights of the Turkish revolutionaries to a fair trial. This decision was made as a result of the pressures of Turkish fascism and US-EU imperialism, by applying the definitions of “terrorism” in line with the interests of imperialism and the “anti-terror laws” created for these interests.
The court gave heavy sentences to 11 Turkish revolutionaries without any concrete evidence, in accordance with the wishes of the political establishment, not in accordance with the law. Even the fact that Turkish revolutionaries make victory signs and shout slogans while entering and leaving the courtroom became a proof of their membership for a „terrorist“ organisation. Therefore, this trial is a political trial, not a fair trial. This decision is a political decision, not a legal one. A month before this decision, Greek Prime Minister Kiriakos Mitsotakis and the president of the Republic of Turkey and AKP leader Recep Tayyip Erdogan held closed-door meetings during the NATO summit, indicating what political will was effective in this decision.

We demand a fair trial accordance to the Greek law. It is not acceptable that thugs of Golden Dawn, a notorious neo-nazi organisation can be sentenced to 13 years of prison and foreign revolutionaries are sentenced to 33 years each. To raise our demand, our Greek comrades will join us with their „Long March“, which they will travel across major Western European cities to raise our demand. Long March will start in Berlin on 28th of January with a protest in front of the Greek Embassy of Berlin. Also we would like to meet with Parliamentarians and Journalists on the same day who are aware of such disregard of the law can not be acceptable.

On 29th of January, we will organize a panel about the situation where our Greek comrades will talk the details about the trial and the current situation of the imprisoned revolutionaries.

We will be delightful to see you with us on our struggle.

Organized by Anti-Imperialist Struggle Committee

Supported by Political Prisoners Network Berlin
www.political-prisoners.net

Dates

Friday, 28.01.2022, 1 pm, Rally in front of Greek Embassy
(Kurfürstendamm 185, 10707 Berlin)
Saturday, 29.01.2022, 2 pm, Panel discussion at Zielona Gora
(Grünberger Str. 73, 10245 Berlin-Friedrichshain)

Contact

E-Mail: antiimperialistsc@protonmail.com
Twitter: https://twitter.com/aemk2021
Webseite: https://antiimperialiststruggle.noblogs.org/

We want justice for 11 Turkish & Kurdish revolutionaries imprisoned in Greece!
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