Solidaritätsbotschaft an die Anatolische Föderation

Am Donnerstag, den 25. Juli wurde in Österreich ein Kinder- und Familiencamp der Anatolischen Föderation von knapp 100 österreichischen Polizisten gestürmt und die Anwesenden mit Schikanen und Gewalt traktiert. Über dem Camp kreiste darüber hinaus auch ein Hubschrauber. Begründet wurde die Maßnahme mit der Durchführung einer ,,normalen fremdenpolizeilichen Maßnahme“, um ,,festzustellen, ob sich da jemand illegal aufhält“.
Diese Maßnahme reiht sich ein in die Repression gegen die migrantische Linke und insbesondere der Anatolischen Föderation. Der letzte Höhepunkt der Repression stellten die Durchsuchungen am 26. Juni in Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Belgien dar, in deren Folge es zu sechs Verhaftungen kam.
Die zeitliche Nähe zu den Durchsuchungen und Verhaftungen legt nahe, dass der Angriff auf das
Jugendcamp im Kontext eines europaweiten Angriffes auf die gesamte Linke gesehen werden muss.

Umso deutlicher wird die Notwendigkeit sich gegen die Angriffe zusammenzuschließen, geschlossen und geeint zusammenzustehen. Denn wir sind im Recht, wir werden siegen!

“Welches Urteil ihr auch treffen werdet, ich habe keinen Zweifel daran, dass mich die
Geschichte freisprechen wird. ” Aus der Prozesserklärung von Faruk Ereren, revolutionärer Gefangener in der JVA Düsseldorf

Wir schicken den Betroffenen unsere herzlichsten solidarischen Grüße!

 5 Finger sind eine Faust!

Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen www.political-prisoners.net | www.gefangenen.info

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