Volksrat der Suryoye in Europa: Gegen Rassismus und Degeneration“

Volksrat der Suryoye in Europa: Gegen Rassismus und Degeneration“

Die sozialistische Musikband Grup Yorum trat mit ihren revolutionären Liedern und Tänze aus Anatolien ebenfalls auf und begeisterte die 75 Teilnehmer darunter auch Mitglieder der MLPD Stuttgart der Kundgebung und den viele interessierten um den Marienplatz drumherum.
Verschiedene Organisationen darunter der Volksrat der Suryoye in Europa, Volksrat in Stuttgart, Hasan Ferit Gedik Antidrogen und Spielsuchtzentrum als auch Revolutionäre Jugend in Europa haben zum Thema Rassismus, Drogenabhänigkeit und die Jugend im kapitalistische System Redebeiträge gehalten.
Die Kundgebung endete um 18:00 Uhr mit Parolen und Slogans das Grup Yorum
die Stimme des Volkes ist und nicht zum Schweigen gebracht werden kann als auch einem Halay-Tanz.

Rede vom Volksrat der Suryoye in Europa:
Liebe Genossen und Freunde, ich spreche heute hier in Namen des Volksrats der Suryoye in Europa über das Thema: Die Jugend im kapitalistischen System!
Der Kommunist Karl Liebknecht sagt: „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“. Das weiß auch die Bourgeoisie, die ihren ganzen Betrugsapparat einsetzt, um die Jugend vor allem die Arbeiterjugend auf ihre Seite zu ziehen.
„Die Jugend ist die aktivste und lebendigste Kraft der Gesellschaft. Sie ist am meisten begierig zu lernen, am wenigsten konservativ im Denken, und dies besonders im Zeitalter des Sozialismus.“
Diese Aussage Mao Tsetungs ist die wissenschaftliche Verallgemeinerung der Rolle, die die Jugend in den Klassenkämpfen der verschiedenen Epochen, insbesondere der Epoche der proletarischen Revolution, gespielt hat.
Wenn wir die kapitalistische Gesellschaft analysieren, können wir grundsäztlich das Vorhandensein zweier Kulturen erkennen: die Kultur der Herrschenden und die Kultur der Beherrschten, also zwei getrennte und gegensätzliche Kulturen.
Die Formulierung, obere und untere Kultur, wird oft in der Uneinigkeit und in den Auseinandersetzungen zum Ausdruck gebracht. Wenn wir die Kultur in diesem Rahmen betrachten, können wir leichter erkennen, dass die Jugend keine eigene und umfassende Kultur hat.

Weil die Jugend keine Nation, keine Klasse, und keine Schicht ist, kann von einer allgemeinen Kultur der Jugend nicht die Rede sein. Weil aber die Jugend von einer bestimmten Schicht oder Klasse herstammt, ist sie jeweils Trägerin jener Kultur und Eigenschaft ihrer Klasse oder Schicht.
Ein junger Mensch zum Beispiel, der von der Klasse der Bourgeoisie kommt,wiederspiegelt die Gewohnheiten und Eigenschaften der Bourgeoisie und ein Anderer, der von einer Arbeiterfamilie kommt, vermittelt ebenso die Kultur seiner Schicht und deren Reaktion.
Weil die Arbeiterschicht die Mehrheit in der Gesellschaft ausmacht, ist die Arbeiterjugend natürlich in der Mehrzahl. Darum ist die Mehrheit auch hier zu sehen, die sich gegen das Unrecht radikal wehrt und ständig im Visier der Herrschenden steht; und die Unterdrücker benützen dabei jedes Mittel, um diese Jugend von ihrer richtigen Anschauung und Absicht wegzubringen.
Die ausbeuterische Ordnung versucht die Jugend kulturell zu vergieften, sie zu verwildern und von ihnrem eigentlichen Standpunkt zu verrücken, um selbst am Runder der Macht bleiben zu können.

Aus diesem Grund entstehen innerhalb der Jugend verschiedene Ströme. Die Spitzen vieler solcher Ströme sind abgestumpft, ungefährlich gemacht, ihre kämpferischen Seiten abgelenkt und mit falschen Symbolen hingehalten. Damit die Herrschenden ihre ausbeuterischen Absichten verwirklichen können, haben solche deformierte Ströme ihren Anteil daran.
Das die Arbeiter ihre sozialen, ökonomischen und politischen Rechte nicht leicht erringen konnten, ist wohl bekannt. Zur Zeit dieser Errungenschaften, hatte doch die Jugend einen erheblichen Widerstand geleistet und tapfer Aktionen durchgeführrt.
Wenn heute in den westlichen Ländern von einer sogenanten Demokratie, sozialem Wohlstand und von der Rechtsordnung die Rede ist, so ist all das dem vorangegangenen Kampf der Arbeiterklasse und der Jugend zu verdanken.
Die Kultur des Widerstandes im Westen und deren soziale und politische Organisationen waren von vornherein sozialistischer Herkunft. Nach Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende der 70er Jahre bewährte sich diese Tradition des Widerstandes.

Erst danach wurde diese sozialistische Herkunft der Jugend vom kapitalistischen System besudelt. Von der Vergangenheit bis zur heutigen Zeit wurde mit der Jugend vielerlei gespielt, ihre Energie verbraucht oder für eigene Vorteile ausgenützt.
Mit der Politik der Bourgeoisie, wollte man eine Jugend schaffen, die alles in der rosigsten Farbe sieht. Die Bourgeoisie, welche die Jugend mit rosa Träumen einschläferte, schaffte es unbemerkt, die Jugend ungefährlich zu machen.
Unter dem Deckmantel der Kultur wurde die Jugend mit Musik, Spielautomaten, Nachtclubs, Drogen, Mode, Werbung, Fernseher, außernatürlichen Theorien und bürgerlicher Sport hypnotisiert und in Roboter verwandelt.
Aber die Politik der Bourgeoisie war mit dieser Aufgabe nicht zu Ende. Sie hat mit besonderer Feinheit und listigen Methoden alles den Gefühlen der Jugend aufgezwungen und diese zu den wichtigsten Symbolen der Gesellschaft zu machen versucht.
Sie lässt nahezu täglich neue Jugendgruppen entstehend. Sie organisiert und schart alle möglichen Hobbysten, Sekten, Gruppen und Strömungen zusammen und lässt sie tanzen.
Die Kultur der Herrschenden, welche der Gesellschaft aufgezwungen wird, ist nichts
als eine Vernichtung der geistigen Werte des Menschen. Sie ist unmoralisch und eine ausgesprochene Benommenheit.

Innerhalb dieser Benommenheit, werden verschiedene Gruppen geschaffen, die angeblich symbolische Vielfal der Kulturen darstellen sollen. In Wirklichkeit aber werden mit der Spaltung der Gruppen die grundsäztlich ähnlichen Probleme und Anliegen der Jugend nicht gelöst, sondern zerkleinert.
Die Schichten der Gesellschaft werden mit Kleinigkeiten beschäftigt und gegeneinander ausgespielt, damit wiederum die Herrschenden leichter die Oberhand behalten können. Diese kulturellen Gruppenbildungen finden meistens innerhalb der Jugend statt.
Die sich auf der Suche befindlichen Jugend beginnt dadurch ihre dynamischen natürliche Eigenart mit innererem Trieb auf die verschiedensten Arten zu geißeln. Sie wird geblendet und von den eigentlichen Zielen und Problemlösungen entfernt.
Weil die herrschende Obrigkeit niemals etwas für die Jugend tut, ohne dabei ihre eigenen Zwecke und Vorteile erfüllen zu wollen, können die jungen Menschen die bestimmten Grenzen der Obrigkeit nicht überschreiten. So wird die Jugend im Zaum gehalten und von den gesellschaftlichen Anliegen abgelenkt.
die Jugend bekommt stattdessen andere Alternativen, die selbstverständlich aus den Wertschätzungen der herrschenden Obrigkeit stammen und deren Rechtsempfindung und philosophische Weltanschauung beinhaltet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das kapitalistische System versucht die Arbeiterjugend Mittels ihrer vergiefteten Kultur zu -desorientieren, -desorganisieren, -demoralisieren und antiautoritär zu erziehen.
Ohne die Kampfeinheit von jung und alt kann die Arbeiterklasse nicht über den Kapitalismus siegen. In ihrem Befreiungskampf braucht
sie die besten Fähigkeiten und besonderen Eigenschaften der Jugend, die sie mit
allen Mitteln födern und entfalten muss.
Dazu ist es wichtig das wir die Arbeiterjugend klassenkämpferisch in ihrem Denken, Fühlen und Handeln erziehen.

Was können und müssen wir für die Jugend tun?
1. Die Jugend von Drogen, Glücksspielsucht und Prostitution herausholen und befreien.
2. Die Jugend födern mit Wissenschaftliche Bildung, Freizeitaktivitäten und Sport.
3. Die Jugend allumfassend kultivieren durch Musik, Kunst und Kreativitäten.
4. Die Jugend organisieren und aktivieren.
5. Die Jugend zu einer Massenbewegung es Volkes werden lassen für die Revolution.

Ich beende meine Rede mit einem Zitat von Lenin der zum Thema Jugend gesagt hat:
„Sittlich ist, was der Zerstörung der alten Ausbeutergesellschaft und dem Zusammenschluß aller Werktätigen um das Proletariat dient, das eine neue, die kommunistische Gesellschaft aufbaut.
Für den Kommunisten besteht die Sittlichkeit ganz und gar in dieser festen, solidarischen Disziplin und in dem bewußten Kampf der Massen gegen die Ausbeuter.
Die Sittlichkeit ist dazu da, die menschliche Gesellschaft emporzuheben und sie von der Ausbeutung der Arbeit zu befreien.“

WIR SIND DIE JUGEND,
WIR SIND IM RECHT,
WIR WERDEN SIEGEN!

https://m.youtube.com/watch?v=o490Nfa1Rtk

DER SURYOYE IN EUROPA-

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