Wolfgang Lettow, seit über 50 Jahren engagierter Aktivist für politische Gefangene, Mitglied des Network for the Freedom of All Political Prisoners und der Internationalen Roten Hilfe, ist heute selbst Ziel staatlicher Repression. Am 10. Dezember 2025 wurde er von der Polizei in Hamburg vorgeladen, um gegen Volker Staub, einen ehemaligen Aktivisten der RAF (Rote Armee Fraktion), der weiterhin gesucht wird, auszusagen. Da Lettow die Zusammenarbeit verweigerte und von seinem Schweigerecht Gebrauch machte, drohen ihm nun weitere Vorladungen, Geldstrafen und möglicherweise eine „Beugehaft” (Zwangshaft von bis zu sechs Monaten). Dieses Verfahren ist Teil einer umfassenderen Einschüchterungskampagne im Zusammenhang mit den Fällen Daniela Klette, Burkhard Garweg und Volker Staub, die als Kriminalisierung des antifaschistischen, internationalistischen und antiimperialistischen Engagements angeprangert wird.
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