Ecuador: Sorge um den Gesundheitszustand der politischen Gefangenen Gabriela Gallardo

Die Inhaftierung von Gabriela Gallardo, einer Aktivistin der Guevaristischen Bewegung „Land und Freiheit“, die seit Mai 2022 in Haft ist, obwohl sie an einem Hirntumor leidet, der eine spezialisierte medizinische Betreuung erfordert, stellt eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung dar. Obwohl ihr im August 2022 eine Freilassung aus medizinischen Gründen gewährt wurde, da ihr Verbleib im Gefängnis ihr Leben gefährdete, wurde diese Maßnahme im Oktober 2024 aufgehoben, ohne dass sich ihr Gesundheitszustand verbessert hatte. Seitdem wurde sie zwischen mehreren Haftanstalten verlegt, zuletzt in das Gefängnis Guayas Nr. 2 in Guayaquil, das von Überbelegung, Gewalt und Gesundheitskrisen geprägt ist. Da ihr der regelmäßige Zugang zu der notwendigen medizinischen Versorgung verwehrt bleibt, soll sich ihr Gesundheitszustand stark verschlechtert haben: Zahnverlust aufgrund mangelnder Versorgung, eine Notoperation wegen eines Leistenbruchs und wiederholte Unterbrechungen ihrer Behandlung. Ihre Haft dauert zudem ohne rechtskräftiges Urteil an, da ihre Berufungsverhandlung seit fast zwei Jahren verschoben wird.

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https://secoursrouge.org/equateur-inquietudes-pour-la-sante-de-la-prisonniere-politique-gabriela-gallardo/