Das israelische Parlament hat am 30. März ein Gesetz verabschiedet, das die Todesstrafe durch Erhängen für „Terroristen“ vorsieht. Das Gesetz wurde insbesondere von Itamar Ben-Gvir vorangetrieben und von Benjamin Netanjahu unterstützt; in der Praxis dürfte es jedoch ausschließlich auf Palästinenser Anwendung finden. Der Gesetzestext sieht vor, dass jede Person, die von Militärgerichten eines Mordes für schuldig befunden wird, der mit der Absicht begangen wurde, dem Staat Israel zu schaden, zum Tode oder zu lebenslanger Haft verurteilt werden kann, wobei die Todesstrafe für Palästinenser im Westjordanland zur Standardstrafe wird, wenn die Taten als „Terrorismus“ eingestuft werden. In einem System, in dem die Verurteilungsquote vor diesen Gerichten über 99 % liegt, zielt diese Maßnahme darauf ab, die zahlreichen außergerichtlichen Hinrichtungen zu legalisieren.
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