Malik Muhammad im Rahmen einer seltenen zwischenstaatlichen Überstellung nach South Carolina verlegt

Nach über einer Woche ohne jegliche Rückmeldung konnten wir unseren lieben Freund Malik endlich ausfindig machen. Wir erhielten keine Informationen vom ODOC, vom BOP oder von irgendeiner anderen Strafvollzugsbehörde – wir konnten ihn nur finden, weil er einen Brief schicken konnte. Er hat immer noch keinen Anruf von seinem Anwalt erhalten.

Malik wird derzeit in South Carolina festgehalten. Das ODOC hat beschlossen, sie so weit wie möglich von ihrem Anwalt und ihrem Unterstützerkreis wegzuschicken, in ein anderes staatliches Strafvollzugssystem auf der anderen Seite des Landes. Dies ist ein eklatanter Versuch, Malik zu isolieren und ihr Unterstützungsnetzwerk zu zerstören. Die Verlegung eines Gefangenen von einem staatlichen System in ein anderes ist höchst ungewöhnlich und stellt eine alarmierende Eskalation dar.

In der kurzen Zeit, die Malik nun in South Carolina ist, wurde er/sie auf schreckliche Weise misshandelt: Die SCDC hat ihm/ihr die Haare abgeschnitten und ihn/sie in eine überfüllte Zelle gesteckt, in der er/sie auf dem Boden schlafen muss. Er/sie wird derzeit im Kirkland Reception and Evaluation Center (einer Übergangseinrichtung) festgehalten und hat keine Ahnung, wie lange er/sie dort bleiben wird, bevor er/sie an einen anderen Ort verlegt wird. Einige Insassen wurden dort monatelang festgehalten, mit extrem eingeschränktem Zugang zu grundlegenden Dingen wie Duschen und Kommunikationsmöglichkeiten.

Das Leben in der „Holdover“-Haft ist in vielerlei Hinsicht genauso schlimm oder sogar schlimmer als die Einzelhaft, da die Inhaftierten weder über persönliche Gegenstände noch über Freizeitangebote verfügen und kaum Gelegenheit haben, ihre Zellen zu verlassen. Aus Casey Goonans Bericht über ihre kürzlich erfolgte längere „Holdover“-Haft in Mendoza wissen wir, welche Spuren diese Zeit hinterlassen kann. Wir wissen nicht, wie lange Malik an seinem derzeitigen Aufenthaltsort bleiben wird, hoffen aber, dass es nicht lange sein wird.

Die jüngste Verschärfung der Behandlung von Malik erfolgt zu einer Zeit, in der der Staat die Repression gegen Antifaschisten drastisch verstärkt hat. Es ist erst ein paar Wochen her, seit das Urteil im ersten Prairieland-Gerichtsverfahren gezeigt hat, dass der Staat Folter, Einschüchterung und dreiste Lügen einsetzt, um seinen Willen durchzusetzen, wenn es darum geht, Antifaschismus zu unterdrücken und seine Agenda der „Antifa-Panikmache“ voranzutreiben. Maliks Verlegung nach South Carolina ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der Staat sie wegen ihrer Identität und ihrer antifaschistischen Politik ins Visier nimmt.

Malik erhält nur zwei Briefe pro Monat und hat derzeit keinen weiteren Zugang zu Kommunikationsmitteln, aber ihr könnt ihm dennoch schreiben, um eure Unterstützung auszudrücken. Bitte tut dies:

Malik F Muhammed #400523
Kirkland Reception and Evaluation Center A1-50
4344 Broad River Road
Columbia, SC 29210

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
https://abolitionmedia.noblogs.org/31292/