Heraus zum 1.Mai 2026!

Am 1. Mai auf die Straße! Am 1. Mai füllen sich die Straßen weltweit mit unserer Wut, Solidarität und Entschlossenheit. Das Proletariat rebelliert gegen Kapitalismus, Imperialismus, Genozide, koloniale Besatzung, Faschismus, Krieg und Krise. Der 1. Mai ist kein Feiertag, er bleibt der Kampftag unserer Klasse: Arbeiter:innen, Arbeitslose, Geflüchtete, Schüler:innen, Studierende und Rentner:innen drücken damit gemeinsam drücken damit unsere Unvereinbarkeit mit dem Krisensystem Kapitalismus aus.

Denn immer wieder treibt uns der Wahnsinn der Kapitallistenfamilien Richtung Weltkrieg. Wir müssen aus der Geschichte lernen – die von Lobbyisten bezahlten Politiker tun es nicht. Der Kriegstreiberei der Mächtigen muss eine internationale Front proletarischer Solidarität entgegengesetzt werden, statt nationalistische Spaltung mitzutragen.

Erst kamen die Kriege, die alle Kriege beenden sollten, dann die Kriege für den Frieden, schließlich die Kriege gegen das Böse. Der Kapitalismus beweist seit dem Verschwinden der Sowjetunion und der DDR, dass er ohne Kriege nicht funktioniert. Denn Kapitalismus funktioniert nur mit Krisen und Kriegen. Rohstoffe werden ausgebeutet, politische Selbstbestimmung zerstört, Militär aufgebaut – innen wie außen – um Proteste und Widerstand zu unterdrücken. Unsere Krisen sind nicht die der Mächtigen, sondern ihre Krisen verursachen Armut, Inflation, steigende Mieten, teure Energie und immer härtere Arbeitsbedingungen.

Wir werden gegeneinander ausgespielt: Arbeitslose oder Schwächere sind nicht Schuld an unseren Problemen. Wir sind Menschen, nicht Maschinen, und unser Leben gehört nicht den Bosse und Politiker:innen. Sozialabbau trifft uns, während Milliarden für Militär und Aufrüstung bereitstehen. Doch, hierbei dienen Militärische Strukturen nicht nur außenpolitisch, sondern auch innenpolitisch: Sie richten sich gegen Proteste, Streiks und Widerstand. Die Krisen, die der Kapitalismus hervorbringt, sind Krisen der Imperialisten – nicht unsere. Waren und Geld sind vorhanden, doch nur wenige besitzen die nötige Kaufkraft. Löhne werden von Inflation gefressen, Mietpreise explodieren, Energie und Mobilität werden zum Luxus. Arbeitsbedingungen verschlechtern sich, der Druck steigt, Konkurrenz wächst. Wehrpflicht, Aufrüstung und Kriegspropaganda rauben Perspektiven. Perspektivlosigkeit ist keine individuelle Schwäche, sondern Klassenrealität.

Die Jugend, Frauen und LGBTI+-Personen leiden besonders: Perspektivlosigkeit, Armut, patriarchale Gewalt und staatliche Repression sind Klassenrealität. Doch weltweit leisten Menschen Widerstand – in Palästina, Rojava, Kolumbien, Kuba, Sudan, Kongo und überall dort, wo Krieg, Kolonialismus und Kapitalismus Leben zerstören. Ohne Befreiung der Frauen gibt es keine gesellschaftliche Befreiung. Ausbeutung, Verelendung und Krieg enden nicht an der Wahlurne. Befreiung lässt sich nicht wählen.Wahlen allein retten uns nicht. Unsere Kraft liegt in Selbstorganisation und Solidarität im gemeinsamen Kampf für Frieden und Sozialismus– lokal und international. Sollten wir Wahlen und den Kampf in den Parlamenten als ein taktisches Mittel im Klassenkampf nutzen wollen, dann müssen wir das Kreuz auch bei den kommunistischen Parteien setzen.

Unsere Antwort: Solidarität statt Spaltung, Organisation statt Vereinzelung, Widerstand statt Anpassung. Der Klassenkampf muss vom Protest zum Widerstand wachsen. Kämpfe müssen in allen Bereichen der Gesellschaft entwickelt und zu einer Bewegung gebündelt werden – kontinuierlich im Alltag.Wo wir uns selbst organisieren, entsteht Gegenmacht und gelebte Solidarität. Sie ersetzt jedoch nie unseren gemeinsamen Kampf: Unsere Interessen lassen sich nicht innerhalb dieses Systems durchsetzen. Sie erfordern kollektiven, organisierten, solidarischen und internationalen Widerstand gegen Kapitalismus, Militarismus und Unterdrückung.

Deshalb heißt es: am 1. Mai gemeinsam auf die Straße in Magdeburg und überall!

Für internationale Solidarität, für unsere Zukunft, für den Sozialismus!

Eine andere Welt wird nicht geschenkt – sie wird erkämpft.

Hoch die internationale Solidarität!