Palästina: Internationaler Tag der Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen

Anlässlich des Internationalen Tages der palästinensischen Gefangenen am 17. April 2026 wird eine weltweite Mobilisierung zur Unterstützung der palästinensischen Gefangenen und für ihre Freilassung aus israelischen Gefängnissen organisiert. Mit Demonstrationen in Dutzenden von Ländern werden zudem ihre Haftbedingungen angeprangert, die von Folter, Isolation und medizinischer Vernachlässigung geprägt sind. Nach Angaben mehrerer palästinensischer Organisationen befinden sich derzeit über 9.600 Palästinenser in Haft, darunter etwa 350 Kinder, 86 Frauen und mehr als 3.500 Personen in Verwaltungshaft ohne Gerichtsverfahren sowie etwa 1.250 Personen aus dem Gazastreifen und mehr als 21 libanesische Häftlinge.

Die Repression ist Teil eines umfassenderen Kontextes von Gewalt und gesetzlicher Verschärfung, insbesondere durch das neue israelische Gesetz zur „Hinrichtung von Gefangenen“, das darauf abzielt, die Repression gegen Gefangene und den palästinensischen Widerstand zu verstärken. Es legalisiert eine bestehende Realität, mit mindestens 89 palästinensischen Gefangenen seit Oktober 2023 und mehr als 326 seit 1967 sowie der Einbehaltung von Hunderten von Leichen von Personen, die in Haft verstorben sind.

Schließlich beteiligen sich mehrere westliche und arabische Staaten an der Unterdrückung durch Verhaftungen, Sanktionen oder Strafverfolgungen gegen Aktivisten, Kollektive und/oder Palästinenser. So sitzt der palästinensische Flüchtling Ali seit Mai 2024 aufgrund israelischer Anschuldigungen in Frankreich in Haft, ebenso wie Anan Yaeesh in Italien oder Ali Abu Taha in Belgien.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)