Indien: Beerdigung einer maoistischen Kämpferin und Verschärfung der Operationen gegen die Guerilla

Im Bundesstaat Telangana nahmen Tausende von Menschen an der Beerdigung von Rangaboina Bhagya, genannt Rupi, teil, einem Mitglied der mit der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) verbundenen Guerilla, die am 13. April bei einem Zusammenstoß mit den Sicherheitskräften getötet wurde. Sie wurde in ihrem Heimatdorf beigesetzt und hatte sich trotz Aufforderungen der Polizei geweigert, sich zu ergeben, sondern blieb bis zum Schluss in der Guerilla-Armee zur Befreiung des Volkes (PLGA) engagiert. Die lokale Mobilisierung bei ihrer Beerdigung verdeutlicht die anhaltende soziale Verankerung der maoistischen Bewegung in mehreren ländlichen Gebieten.

Gleichzeitig verstärken die indischen Behörden ihre Offensive gegen Gruppen, die mit der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) in Verbindung stehen. In den Wäldern von Saranda im Bundesstaat Jharkhand hat die Central Reserve Police Force eine groß angelegte Operation gestartet, die sich gegen mehrere Dutzend Kämpfer richtet, darunter auch gesuchte Anführer. Es wurde ein einmonatiges Ultimatum zur Kapitulation gestellt, andernfalls droht eine als unmittelbar bevorstehend und „entscheidend“ eingestufte Militäroperation. Mehr als 5.000 Angehörige der Sicherheitskräfte sollen ein strategisch wichtiges Gebiet umzingelt und Fluchtwege sowie Versorgungslinien abgeschnitten haben. Diese Eskalation ist Teil einer umfassenderen Strategie der Behörden, die maoistische Rebellion nachhaltig zu schwächen, wobei jüngste Operationen zum Tod mehrerer Kämpfer und zu wiederholten Zusammenstößen geführt haben. Trotz dieses Drucks zeugen die anhaltenden Kämpfe und die Ehrungen für die Anführer der Aufständischen von einem nach wie vor aktiven Konflikt, in dem der indische Staat einem seit Jahrzehnten verwurzelten Volkskrieg gegenübersteht.

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