In einer Erklärung hat die Familie von Mauricio Hernández Norambuena, einem politischen Gefangenen der Patriotischen Front Manuel Rodríguez (FPMR), bekannt unter dem Namen „Comandante Ramiro“, dessen Verlegung am 3. Juni 2026 vom Gefängniskomplex in Rancagua in die Hochsicherheitsanstalt (REPAS) in Santiago angeprangert. Seinen Angehörigen zufolge wurde diese Entscheidung ohne Vorankündigung und ohne Begründung getroffen und ging mit einer Verschärfung seiner Haftbedingungen einher. Trotz seines Alters und seines Gesundheitszustands unterliegt er nun einem besonders restriktiven Regime, das insbesondere durch tägliche Durchsuchungen, Einschränkungen bei der Bewegungsfreiheit, das Fehlen einer angemessenen medizinischen Betreuung, die Begrenzung von Besuchen und die Unterbrechung bestimmter Behandlungen gekennzeichnet ist.
Die Familie betont, dass Mauricio Hernández Norambuena nicht dem Profil der für das REPAS bestimmten Häftlinge entspricht, und erinnert daran, dass mehrere Organisationen bereits zuvor seine besonders strengen Haftbedingungen angeprangert hatten. Darüber hinaus machen seine Unterstützer Präsident José Antonio Kast sowie den Minister für öffentliche Sicherheit, Martín Arrau, dafür verantwortlich, dass seine körperliche Unversehrtheit und sein Gesundheitszustand gefährdet sind. Schließlich rufen sie dazu auf, die Solidaritätsaktionen zu verstärken, ganz im Sinne der Unterstützung, die Georges Abdallah aus dem Libanon heraus zum Ausdruck gebracht hat, nachdem er mehr als vierzig Jahre in Frankreich inhaftiert war.
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