Ali, der aufgrund israelischer Anschuldigungen seit mehr als zwei Jahren in Frankreich inhaftiert ist, gibt aus seiner Zelle einen persönlichen Einblick in seinen Werdegang, seine Inhaftierung und seine Erfahrungen als Palästinenser. In diesem Text, der „an alle freien Menschen“ gerichtet ist, spricht er über die Lage des palästinensischen Volkes, die Trennung von seinen Kindern und das Gefühl der Ungerechtigkeit, das ihn seit seiner Verhaftung begleitet. Mehr als nur eine persönliche Erzählung ist seine Botschaft ein Aufruf zur Solidarität und eine Einladung, sich für seine Freilassung einzusetzen – ein Kampf, der von der Kampagne „Befreit Ali“ getragen wird.
ICH BIN EUER BRUDER ALI, DER PALÄSTINENSER
Grüße an alle freien Menschen, meine Grüße an euch alle.
Grüße an jeden, der noch daran glaubt, dass Ungerechtigkeit kein unabwendbares Schicksal ist und dass keine Nation und keine Autorität das Recht oder die Macht hat, die Menschenwürde zu zerstören.
Grüße an das unterdrückte Palästina, an seine Kinder, die noch nie auch nur einen einzigen normalen Tag erlebt haben und die noch nie die grundlegendsten Rechte der Kindheit kennenlernen durften:
Keine Sicherheit, kein Zuhause, keine klare Zukunft… nur Angst, die Blockade und der Tod, der jeden Morgen auf sie wartet.
Ich bin euer Bruder Ali, der Palästinenser.
Seit heute mehr als zwei Jahren bin ich in französischen Gefängnissen inhaftiert.
Zwei Jahre voller Leid, Schmerz und Fragen.
Jeden Tag fragte ich mich: Wie kann ein Land sich mitschuldig machen an der Ungerechtigkeit, die einem Menschen widerfährt, der sich auf der Suche nach Schutz an dieses Land gewandt hat?
Ich bin ein Mann, bei dem anerkannt wurde, dass er von Israel bedroht und verfolgt wurde, und dennoch … Auf Antrag Israels selbst wurde ich inhaftiert und von meinen Kindern getrennt.
Ich hätte mir nie vorstellen können, als ich nach Sicherheit suchte, dass dieselbe Instanz, die meinen Bruder getötet und mir meine Kindheit geraubt hat, auch über mein Schicksal entscheiden würde, sogar über die Grenzen hinweg.
Im Gefängnis habe ich eine bittere Lektion gelernt:
Es reicht aus, Palästinenser zu sein, um verdächtig zu werden.
Aber heute bin ich nicht hier, um irgendjemanden um Mitleid zu bitten.
Ich bin hier, um zu sagen, dass das palästinensische Volk ein Recht auf Leben hat, ein Recht auf Gerechtigkeit. Dass wir es verdienen, mit unseren Kindern zu leben, ohne Angst, ohne Blockaden, ohne wie Kriminelle behandelt zu werden, nur weil wir als Palästinenser geboren wurden.
Wir verlangen nicht das Unmögliche.
Wir fordern das, was jeder Mensch auf diesem Planeten fordert:
Freiheit… Würde… Und Gerechtigkeit.
Und wenn diese Welt einen Teil ihrer Menschlichkeit verloren hat, sind wir heute hier, um sie daran zu erinnern, dass die Menschlichkeit noch immer in den Stimmen freier Frauen und Männer lebt.
Freiheit für Palästina…
Barmherzigkeit für die Märtyrer…
Und Würde für alle Unterdrückten.
Euer Bruder Ali, palästinensischer Gefangener auf französischem Boden
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)








