Seit fünf Tagen hält Ägypten den ehemaligen palästinensischen Häftling Issam Zein al-Din fest, ein Mitglied der Fatah, der nach 20 Jahren in israelischen Gefängnissen freigelassen und im Oktober 2025 im Rahmen eines Gefangenenaustauschs nach Ägypten abgeschoben wurde. Er wurde nach einem Unfall mit einem Motorradfahrer in Gewahrsam genommen, da die Polizei feststellte, dass er weder über einen gültigen palästinensischen Reisepass noch über eine offizielle Aufenthaltsgenehmigung verfügte. Seine fortdauernde Inhaftierung erfolgt zudem vor dem Hintergrund, dass die Familie des Motorradfahrers eine Entschädigung in Höhe von etwa 30.000 ägyptischen Pfund fordert.
Der Fall verdeutlicht die prekäre administrative Lage von etwa 200 ehemaligen palästinensischen Häftlingen, die nach Ägypten abgeschoben wurden. Ihnen fehlen gültige Reisedokumente und Aufenthaltsgenehmigungen, da die entsprechenden Verfahren sich in die Länge ziehen, was ihre Bewegungsfreiheit einschränkt und sie erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten aussetzt. Insbesondere hat die Palästinensische Autonomiebehörde nicht die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um ihre Situation dauerhaft zu regeln.
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https://secoursrouge.org/egypte-detention-dun-ancien-prisonnier-palestinien-et-crise-administrative-pour-les-palestiniens-expulses/








