Am 25.11. soll das Gericht in Paris über Zaids Auslieferung nach Ungarn entscheiden. Trotz des Machtwechsels in Ungarn können wir aus Majas, Tobis und Ilarias Erfahrungen erahnen, was ihn dort erwartet: Isolation, Gewalt und Willkür, sowie ein politisches Verfahren.
Zudem sind die ungarischen Behörden und das Knastsystem für ihren gewaltvollen Rassismus bekannt. Wir gehen zusätzlich davon aus, dass Zaid eine Abschiebung von Ungarn nach Syrien drohen würde.
Währenddessen sitzt Maja seit über 2 Jahren in Ungarn im Knast. Zuletzt wurde Majas Urteil zu 7 Jahren Haft unter strengsten Bedingungen rechtskräftig. Maja wurde eine Rücküberstellung nach Deutschland zugesichert.
Während eine rechtswidrige Auslieferung nur wenige Stunden dauert, schieben sich die deutschen Behörden die Zuständigkeit für die Rücküberstellung hin und her. Es kann sein, dass Maja noch ein weiteres Jahr in ungarischer Haft überstehen muss – und das, obwohl sich Majas Haftbedingungen in der Strafhaft weiter verschlechtert haben!
Wir werden weder das noch eine weitere Auslieferung nach Ungarn hinnehmen!
Deshalb rufen wir für den 13. und 14. November dazu auf, den Druck auf alle verantwortlichen Behörden zu erhöhen!
Besonders wichtig aus deutscher Sicht sind dabei französische Konsulate, das Justizministerium und das Auswärtige Amt.
Gemeinsam wollen wir am Freitag, dem 13.11. möglichst vielen französischen Konsulaten in Deutschland einen Offenen Brief übergeben, in dem unsere Forderung klar werden: keine Auslieferung von Zaid nach Ungarn!
Dafür brauchen wir Euch! Organisiert eigene Briefübergaben in Euren Städten!
Ihr findet den Offenen Brief als Druckvorlage und eine Liste der Konsulate in kürze hier zum Download. (Kleiner Hinweis: Wenn ihr zu den Botschaften geht, kündigt die Übergabe am besten vorher per Mail bei den Konsulaten an!)
Am selben Tag wird es auch eine Kundgebung vor dem Justizministerium in Berlin geben, um deutlich zu machen, dass Maja jetzt nach Deutschland rücküberstellt werden muss! Kommt und supportet am 13.11. um 13:00 Uhr in der Anton-Wilhelm-Amo-Str. 37.







