Zusammen gegen Krieg
Seit dem Ende der 90er Jahre sind Militäreinsätze für die BRD zu einem gängigen Mittel der Außenpolitik geworden. Aktuell sind deutsche Soldaten an 11 Auslandseinsätzen beteiligt. Die meist zu humanitären Interventionen verklärten Kriege haben dabei verheerende Folgen für die Betroffenen, wie das Beispiel Afghanistan aufzeigt.
Autor: network
Angriff auf Mauricio Jaramillo Publiziert am 20. August 2021
Am Morgen des vergangenen Donnerstages, dem 19. August, wurde ein Angriff auf den politischen Führer der ehemaligen FARC-EP, Mauricio Jaramillo, bekannt, der zugleich einer der Vorsitzenden der heutigen Partei COMUNES ist. Dieser Vorfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Popayán, in der Provinz Cauca. Bei dem Angriff nutzen zwei unbekannte Männer ein Motorrad ohne Kennzeichen, näherten sich dem Fahrzeug von Jaramillo und seiner Schutzeskorte und feuerten mehrmals auf den Wagen, bei dem ein Sachschaden hinterbleib, aber keine verletzten Personen.
WeiterlesenTürkei: Mama Cotton hat ihr Leben verloren
Die Mutter der revolutionären Gefangenen Ismail Akkol und Nuran Akkol starben am 16 August. Unser Beileid gilt der Familie Akkol.
Cotton Akkol unsere Mutter ist krankheitsbedingt schon länger in Behandlung. Für ihren Sohn Ismail, den sie jahrelang nicht sehen und sehnen konnte, trotz seiner Krankheit und Müdigkeit aufrecht stand, war sie ein Beispiel als stolze Gefangenefamilie, dass ihre Kinder nicht allein waren.
Afghanistan: Warum nur das Ende der Besatzung den Weg zur Befreiung öffnet
Die islamisch-fundamentalistischen Taliban haben innerhalb kürzester Zeit nach Abzug der imperialistischen Besatzungstruppen Afghanistan erobert. Nun steht eine Phase der fundamentalistischen Diktatur an.
WeiterlesenIrland: Übersetzung: Die Omagh Bombe neu betrachtet
Wir veröffentlichen hier eine inoffizielle Übersetzung eines Artikels von genossen aus Irland
An diesem Tag im Jahr 1998 explodierte in Omagh in der Grafschaft Tyrone eine Autobombe, die verheerende Folgen für die Menschen hatte.
WeiterlesenTürkei baut Mauer gegen Geflüchtete an der iranischen Grenze
Der Türkei kommt einmal mehr die Rolle zu, für die EU Menschen daran zu hindern, ihr Recht auf Asyl wahrzunehmen. Während Deutschland Afghanistan noch als sicheres Herkunftsland für Abschiebungen einstufte, traf die Türkei Vorkehrungen zur Abwehr einer erneuten Fluchtbewegung.
WeiterlesenMilitanten Antifaschismus und revolutionäre Politik verteidigen – Am 18.9. nach Leipzig!
Am 18. September findet in Leipzig anlässlich des §129er-Prozessauftakts gegen die inhaftierte Antifaschistin Lina und drei weitere Antifas eine bundesweite Demo gegen die Kriminalisierung von Antifaschismus statt. Initiiert wurde sie von dem Kampagnenbündnis “Wir sind alle LinX”. Wir beteiligen uns mit einem Revolutionären Block. Hier unser Aufruf:
Weiterlesen..vor 50 Jahren: Gefangenenaufstand in Attica
Am 21. August 1971 wurde der Black Panther George Jackson unter sehr fragwürdigen Umständen im kalifornischen Knast von San Quentin erschossen. In der Folge wuchs die Wut unter schwarzen und politischen Gefangenen um ein Beträchtliches und entlud sich schließlich am 9.9.71 im Gefangenenaufstand von Attica.
WeiterlesenTag 10 – Prozessbericht vom 12.08.2021
Der zehnte Verhandlungstag begann um 9:45 Uhr im Saal B218 des Landgerichts Berlin. Staatsanwalt Zündorf ist wieder an seinem Platz.
WeiterlesenWieder ein Mord durch den Knast Bützow
Durch Gefangene wurde uns mitgeteilt, dass ein Gefangener am 09.08.21 im Knast Bützow gestorben ist. Wie bei fast allen Verstorbenen in Knästen spricht die JVA von Suizid – aber Gefangene und wir wissen, dass der Gefangene aufgrund der Umstände im Knast beschließen musste, sein Leben zu beenden.
Das Justizministerium MV hält natürlich das Bild des Siuizides aufrecht.
„Am 09. August 2021 ist in der JVA Bützow ein 32-jähriger Strafgefangener tot aufgefunden worden. Er hatte sich am Fenstergitter stranguliert. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Inhaftierten feststellen. Die Staatsanwaltschaft ist informiert worden.“
Knästen gestalten das Leben für Menschen so unerträglich, dass viele oft keinen anderen Ausweg sehen, als dieses zu beenden. Von einem Suizid zu sprechen, welcher impliziert, die Entscheidung sei selbst gewählt, ist angesichts der Tatsache, dass es die Zustände sind, welche Gefangene in den Tod treiben, einfach nur eine wiederliche Falschdarstellung.
Gefangene schrieben uns dazu folgende Zeilen:
„Der Inhaftierte war Heroinabhängig. Er wurde von heute auf morgen in den kalten Entzug geschickt. Von der medizinischen Abteilung hat er weder Medikamente gegen die Schmerzen, noch Schlafmittel bekommen. Dies kann man auch als glatte Körperverletzung bezeichnen.
Nach einem Streit hatte man seinen Zellenkollegen verlegt und ihn allein gelassen, obwohl bekannt war, das er Suizid gefährdet war.
Nach dem Tod des Inhaftierten, sei es unmittelbar zu ausfallenden Äußerungen des Personals gekommen. Unter anderem soll ein Bediensteter Gesagt haben, das nun ein Brot mehr am Start sei und ein Junkie weniger der uns Sorge bereitet.“
Ein anderer Gefangener aus einem Berliner Knast dazu:
„Tatsache ist jedoch, es wird nur wenig zu den Ursachen benannt und dies hätte aber den Suizid des Inhaftierten erklärt, dass er einfach und mal wieder im Stich gelassen wurde und dies durch die Justiz selbst. Dies sind nun mal die Fakten, die auch wir aus Bützow gehört hatten.“
Die sogenannte „Siuzidrate„ in Knästen in der BRD ist mehr als doppelt so hoch im Vergleich zu draußen.
WeiterlesenVerfahren gegen zwei FDJler wegen LL-Demo eingestellt
Entscheidung umgangen (junge Welt vom 17.08.2021)
Justiz stellt Verfahren gegen zwei Teilnehmende der Luxemburg-Liebknecht-Demo ein. Beschuldigte akzeptieren Geldauflage notgedrungen
Von Annuschka Eckhardt
Im Amtsgericht Tiergarten in Berlin ist es trubelig am Montag vormittag. Die Schlange vor dem Eingang ist ungewöhnlich lang. Medienvertreterinnen und -vertreter tummeln sich mit Kameras sowie Mikrofonen auf den pompösen Steintreppen.
Weiterlesen









