Autor: network

Angriff auf Mauricio Jaramillo Publiziert am 20. August 2021

Am Morgen des vergangenen Donnerstages, dem 19. August, wurde ein Angriff auf den politischen Führer der ehemaligen FARC-EP, Mauricio Jaramillo, bekannt, der zugleich einer der Vorsitzenden der heutigen Partei COMUNES ist. Dieser Vorfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Popayán, in der Provinz Cauca. Bei dem Angriff nutzen zwei unbekannte Männer ein Motorrad ohne Kennzeichen, näherten sich dem Fahrzeug von Jaramillo und seiner Schutzeskorte und feuerten mehrmals auf den Wagen, bei dem ein Sachschaden hinterbleib, aber keine verletzten Personen.

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Türkei: Mama Cotton hat ihr Leben verloren

Die Mutter der revolutionären Gefangenen Ismail Akkol und Nuran Akkol starben am 16 August. Unser Beileid gilt der Familie Akkol.
Cotton Akkol unsere Mutter ist krankheitsbedingt schon länger in Behandlung. Für ihren Sohn Ismail, den sie jahrelang nicht sehen und sehnen konnte, trotz seiner Krankheit und Müdigkeit aufrecht stand, war sie ein Beispiel als stolze Gefangenefamilie, dass ihre Kinder nicht allein waren.

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Militanten Antifaschismus und revolutionäre Politik verteidigen – Am 18.9. nach Leipzig!

Am 18. September findet in Leipzig anlässlich des §129er-Prozessauftakts gegen die inhaftierte Antifaschistin Lina und drei weitere Antifas eine bundesweite Demo gegen die Kriminalisierung von Antifaschismus statt. Initiiert wurde sie von dem Kampagnenbündnis “Wir sind alle LinX”. Wir beteiligen uns mit einem Revolutionären Block. Hier unser Aufruf:

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Wieder ein Mord durch den Knast Bützow

Durch Gefangene wurde uns mitgeteilt, dass ein Gefangener am 09.08.21 im Knast Bützow gestorben ist. Wie bei fast allen Verstorbenen in Knästen spricht die JVA von Suizid – aber Gefangene und wir wissen, dass der Gefangene aufgrund der Umstände im Knast beschließen musste, sein Leben zu beenden.

Das Justizministerium MV hält natürlich das Bild des Siuizides aufrecht.

„Am 09. August 2021 ist in der JVA Bützow ein 32-jähriger Strafgefangener tot aufgefunden worden. Er hatte sich am Fenstergitter stranguliert. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Inhaftierten feststellen. Die Staatsanwaltschaft ist informiert worden.“

Knästen gestalten das Leben für Menschen so unerträglich, dass viele oft keinen anderen Ausweg sehen, als dieses zu beenden. Von einem Suizid zu sprechen, welcher impliziert, die Entscheidung sei selbst gewählt, ist angesichts der Tatsache, dass es die Zustände sind, welche Gefangene in den Tod treiben, einfach nur eine wiederliche Falschdarstellung.

Gefangene schrieben uns dazu folgende Zeilen:

„Der Inhaftierte war Heroinabhängig. Er wurde von heute auf morgen in den kalten Entzug geschickt. Von der medizinischen Abteilung hat er weder Medikamente gegen die Schmerzen, noch Schlafmittel bekommen. Dies kann man auch als glatte Körperverletzung bezeichnen.

Nach einem Streit hatte man seinen Zellenkollegen verlegt und ihn allein gelassen, obwohl bekannt war, das er Suizid gefährdet war.

Nach dem Tod des Inhaftierten, sei es unmittelbar zu ausfallenden Äußerungen des Personals gekommen. Unter anderem soll ein Bediensteter Gesagt haben, das nun ein Brot mehr am Start sei und ein Junkie weniger der uns Sorge bereitet.“

Ein anderer Gefangener aus einem Berliner Knast dazu:

„Tatsache ist jedoch, es wird nur wenig zu den Ursachen benannt und dies hätte aber den Suizid des Inhaftierten erklärt, dass er einfach und mal wieder im Stich gelassen wurde und dies durch die Justiz selbst. Dies sind nun mal die Fakten, die auch wir aus Bützow gehört hatten.“

Die sogenannte „Siuzidrate„ in Knästen in der BRD ist mehr als doppelt so hoch im Vergleich zu draußen.

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Verfahren gegen zwei FDJler wegen LL-Demo eingestellt

Entscheidung umgangen (junge Welt vom 17.08.2021)
Justiz stellt Verfahren gegen zwei Teilnehmende der Luxemburg-Liebknecht-Demo ein. Beschuldigte akzeptieren Geldauflage notgedrungen

Von Annuschka Eckhardt

Im Amtsgericht Tiergarten in Berlin ist es trubelig am Montag vormittag. Die Schlange vor dem Eingang ist ungewöhnlich lang. Medienvertreterinnen und -vertreter tummeln sich mit Kameras sowie Mikrofonen auf den pompösen Steintreppen.

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