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Großbritannien: Einstellung des Verfahrens wegen „Terrorismus“ gegen Mo Chara von Kneecap

Die britische Justiz hat die Einstellung des Verfahrens wegen „terroristischer Straftaten“ gegen den nordirischen Rapper Mo Chara, Mitglied der Gruppe Kneecap, bestätigt, dem vorgeworfen wurde, bei einem Konzert in London im Jahr 2024 eine Hisbollah-Flagge geschwenkt zu haben. Der Fall war bereits 2025 wegen eines Verfahrensfehlers eingestellt worden, da die gesetzliche Frist für die Anklageerhebung um einen Tag überschritten worden war, und der High Court hat nun die Berufung der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen. Der Künstler prangerte einen ungerechtfertigten Versuch an, ihn als Terroristen darzustellen, und bezeichnete das Verfahren seitens seiner Verteidigung als Hexenjagd. Die Gruppe, die für ihre politischen Stellungnahmen bekannt ist, insbesondere zur Unterstützung Palästinas und gegen die britische Präsenz in Nordirland, musste im Zusammenhang mit diesem Fall mehrere Konzertabsagen hinnehmen und eine Nordamerika-Tournee absagen.

Gleichzeitig kündigte Kneecap an, sich dem internationalen humanitären Konvoi „Nuestra America“ nach Kuba anzuschließen, der Lebensmittel, Medikamente und lebenswichtige Güter auf die Insel transportieren soll, die aufgrund der US-Blockade von einer schweren Wirtschaftskrise betroffen ist.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)