In London wurde Qesser Zuhrah gegen Kaution freigelassen, nachdem sie erneut gemäß § 44 des Serious Crime Act angeklagt worden war – aufgrund von Beiträgen in sozialen Netzwerken, in denen zu direkten Aktionen gegen die Rüstungsindustrie aufgerufen wurde. Ihre Festnahme erfolgte kurz nach ihrer Entlassung aus der Haft im Februar, nachdem sie 15 Monate lang in einer als rechtswidrig eingestuften Untersuchungshaft verbracht hatte, in der sie Misshandlungen ausgesetzt war und einen Hungerstreik führte. Diese Repressionen gegen pro-palästinensische Aktivisten machen deutlich, dass die sogenannte Anti-Terror-Gesetzgebung in Wirklichkeit ein Instrument der politischen Kontrolle ist, das dazu dient, Meinungsäußerungen und Solidarität mit dem palästinensischen Volk zu kriminalisieren. Ebenso verdeutlicht ihre Festnahme durch maskierte Beamte den Willen des Staates, jede Aktion zur Unterstützung Palästinas einzuschüchtern und zu unterbinden.
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