Vergangenen Freitag, den 13. März, kamen in Hamburg über 200 Personen zu einer Demo zusammen, die den Krieg der Vereinigten Staaten gegen den Iran verurteilte. Den Großteil der Teilnehmer machten anfangs Mitglieder der iranischen Community in Hamburg aus – ein wichtiges Zeichen, dass bei weitem nicht alle Iraner in Deutschland, wie es sich die deutschen Imperialisten wünschen und versuchen darzustellen, einen Überfall auf ihr Land zugunsten der Yankees und der seit fast fünf Jahrzehnten gestürzten Fraktion der iranischen Großbourgeoisie unterstützt. Deren monarchistische Befürworter versuchten in sehr geringer Anzahl – bei vermeintlichen 250.000 in München doch verwunderlich gering – zu provozieren und mussten sich dann schnell Schutz bei der Polizei suchen. Ihre zionistischen Alliierten, gekommen mit den gleichen Absichten, mussten noch vor Beginn der Demo am Hachmannplatz vor dem Hauptbahnhof trotz ebenfalls Polizeischutz den Verlust ihrer Fahne beklagen, als proletarische Jugendliche sich von hinten angeschlichen hatten.
Im Laufe der Demonstration wurden unterschiedliche Redebeiträge gehalten, die die Agression verurteilten. Auch Genossen des Roten Bundes beteiligten sich und hielten eine Rede, die wir hier teilen wollen:
Genossen, Freunde,
angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffs auf den Iran, möchten wir unsere Solidarität gegenüber dem iranischen Volk ausdrücken, und verurteilen mit tiefstem Klassenhass den imperialistischen Angriff des US-Imperialismus und seines zionistischen Bluthunds Israel!
Der Angriff auf den Iran dient nicht dazu dem Volk vom Iran zu helfen, indem die Herrschaft der „Mullahs“ beendet wird. Dies ist kein großzügiger Akt der Menschenliebe, es handelt sich auch nicht um Hilfe, um die Situation der Frauen dort zu verbessern. Es soll auch nicht die Situation anderer religiöser Gruppen, oder Minderheiten verbessern.
Es handelt sich wie im Fall des Angriffs auf Venezuela um einen Angriff auf die Souveränität eines Staates, den Willen eines Volkes und die unabhängige Existenz eines Landes. Die Ziele sind offenkundig nicht wohltätiger, sondern niederträchtiger Natur. Der Angriff dient der Konzentration und Zentralisierung des Kapitals, der ökonomischen, militärischen und politischen Kontrolle des Irans durch den US-Imperialismus. Wie unzählige Beispiele, und das jüngste, der Fall Venezuela, zeigt: die propagandistischen Formulierungen „Sicherheit“, „Kampf gegen die Drogen“, „Stabilität“ und „Demokratie“, sind nichts als Lügen. Was der Imperialismus wirklich will, ist die Ausbeutung der Völker, die Plünderung der Ressourcen, Kontrolle von Märkten, und um das zu garantieren militärische Kontrolle des Landes und des Gebietes.
Der Widerstand des iranischen Volkes ist gerechtfertigt. Auch wenn die iranische Gesellschaft nicht frei von inneren Widersprüchen ist es handelt sich jedoch um innere Angelegenheiten und dies ist die Aufgabe des Volkes im Iran diese Widersprüche zu lösen. Dass das Volk im Iran Veränderung will, und mit den politischen und ökonomischen Verhältnissen unzufrieden sind, steht außer Frage, jedoch spielen die Imperialisten mit den gerechten Forderungen der Massen um diese für ihre Zwecke zu missbrauchen, und handeln auch aktiv mittels Agenten. Der Hauptfeind ist der imperialistische Aggressor!
Nieder mit dem US-Imperialismus und seinem zionistischen Handlanger!
Nieder mit dem Imperialismus und Reaktion aller Art!
Yankees raus aus dem Nahen Osten!
Es lebe der gerechtfertigte Widerstand des Volkes vom Iran!
Hoch die internationale Solidarität!







