Staaten und Überwachungsunternehmen entwickeln „Advertising Intelligence”-Tools (AdInt), mit denen Polizei und Geheimdienste Smartphones anhand gewöhnlicher Werbedaten lokalisieren können, die von gängigen Apps nahezu vollständig undurchsichtig erfasst werden. Etwa fünfzehn Unternehmen, überwiegend aus Israel, aber auch aus Europa und den Vereinigten Staaten, bieten diese Dienste an, die bereits von Behörden wie dem ICE in den Vereinigten Staaten genutzt werden, das mehrere Millionen Dollar in sie investiert hat.
Diese Geräte werden als Alternative zu herkömmlichen Ortungsmethoden präsentiert, stellen jedoch eine ernsthafte Bedrohung für die individuellen Freiheiten dar, zumal sie mit durchgesickerten Datenbanken abgeglichen und zur Entanonymisierung verwendet werden können. Dieses Risiko betrifft auch Nutzer des Tor-Netzwerks, dessen Robustheit kürzlich nach einer Aktion der deutschen Polizei in Frage gestellt wurde (siehe unseren Artikel). Trotz gewisser technischer Einschränkungen floriert diese Branche, indem sie die scheinbare Zustimmung der Nutzer ausnutzt, und unterstreicht die Dringlichkeit der digitalen Selbstverteidigung angesichts einer immer intrusiveren globalen Überwachung.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)










