Italien: Urteilsverkündung im Prozess gegen Anan Yaeesh und seine Mitstreiter erneut vertagt

Die Urteilsverkündung im Prozess gegen Anan Yaeesh, einen 37-jährigen palästinensischen Aktivisten, der in Italien inhaftiert ist, wurde erneut auf den 16. Januar vertagt. Sein Anwalt, Flavio Rossi Albertini, widerspricht vehement der Anklage der Staatsanwaltschaft und beruft sich dabei auf das Recht der Völker auf Selbstbestimmung sowie das Recht der Palästinenser auf bewaffneten Kampf, wie sie im Völkerrecht und in der Genfer Konvention anerkannt sind. Yaeesh wird zusammen mit zwei weiteren Palästinensern, Ali Irar und Mansour Doghmosh, vor Gericht gestellt, die wie er der Unterstützung einer mit den Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden verbundenen Organisation beschuldigt werden. Obwohl die Anklagen gegen sie weiterhin bestehen, wurden sie vorläufig freigelassen, während Anan in einem Hochsicherheitsgefängnis in Haft bleibt. Bei der letzten Anhörung am 19. Dezember versammelten sich mehr als 200 Menschen vor und im Gerichtsgebäude von L’Aquila, darunter eine Delegation von Secours Rouge International. Die Angeklagten gaben ihrerseits Erklärungen ab, um ihr Engagement für das palästinensische Volk zu bekräftigen. Insbesondere Anan Yaeesh betonte: „Es ist ein Irrtum zu glauben, dass diejenigen, die Widerstand leisten, das Leben nicht lieben. Wir lieben das Leben mehr als jeder andere, aber wir wollen ein Leben in Freiheit, kein Leben in Unterdrückung.“

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