Türkei: Zwei inhaftierte Sozialisten rufen dazu auf, den Kampf gegen „Brunnengefängnisse“ zu verstärken

Die inhaftierten Sozialisten Uğur Ok und Okan Danacı, die seit dem 3. Februar wegen ihres Engagements in der Sozialistischen Partei der Unterdrückten und anderen Organisationen inhaftiert sind (siehe unseren Artikel), haben einen Brief an die Initiative „Schließt die Brunnengefängnisse“ gerichtet, in dem sie das Gefängnissystem anprangern, das darauf ausgelegt ist, die gesamte Gesellschaft zu terrorisieren. Ihrer Ansicht nach zielen die mit Gittern versehenen Einzelzellen, die 24-Stunden-Überwachung durch Kameras, der Mangel an Luft und sozialen Aktivitäten sowie die vollständige Isolation nicht nur darauf ab, den Willen der Inhaftierten zu brechen, sondern auch die gesamte Bevölkerung einzuschüchtern. Sie rufen dazu auf, das Engagement gegen diese Gefängnisse zu verstärken, der Repression nicht nachzugeben und die kollektive Mobilisierung fortzusetzen, und betonen, dass ihre Verhaftung die Stärke und Legitimität ihres Kampfes beweise. Die beiden Aktivisten bekräftigen ihr Vertrauen in die Kraft der Unterdrückten und danken allen, die den Kampf unterstützen.

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