Ungarn: Die inhaftierte Antifa-Aktivistin Maja veröffentlicht einen Text zum 8. MärzAnlässlich des 8. März, dem internationalen Tag des feministischen Kampfes, schickte Maja per Post ein Gedicht, das zu diesem Datum veröffentlicht wurde (siehe hier).

Anlässlich des 8. März, dem internationalen Tag des feministischen Kampfes, schickte Maja per Post ein Gedicht, das zu diesem Datum veröffentlicht wurde (siehe hier). Sie vertritt eine queere, feministische und antikapitalistische Sichtweise und ruft zur kollektiven Mobilisierung und Teilnahme an den Demonstrationen am 8. März auf, um den Kampf gegen Gewalt, Ungleichheit und Herrschaftsstrukturen fortzusetzen.

„Weder Gott, noch Staat, noch Patriarchat“, stand einst auf einer Wand zu lesen; schaut euch den Ort an, an dem man ihr Essen gestohlen hat. Jetzt gibt es einen Wachmann, und die Farbe ist verblasst; das Viertel ist zum Gehorsam verdammt – zumindest scheint es so, denn das Gesetz, die Vernunft und die Bezirksverwaltung haben es so beschlossen, aber wir weigern uns, das zu akzeptieren… […]
Also schließen wir uns den Reihen an und fragen uns, wem wir vertrauen sollen? Gott oder dem Staat? Wir haben unsere Körper und unsere Schwestern bei uns! Da wir wissen, dass es das Patriarchat ist, das spaltet, füllen wir, fröhlich und frech, die Straßen mit Bassklängen, gestalten die Stadt nach unserem Bild, abweichend, queer und mit solidarischen Genossinnen und Genossen gegen das Kapital, die Vergewaltigungskultur und das Patriarchat. Wir haben unseren eigenen Garten Eden bei uns, er ruft die queer-feministischen Migrantifa dazu auf, sich zu vereinen!
Mit unserer ganzen Solidarität für die Demonstration am 8. März, möge die Zukunft von Zärtlichkeit, Mut und Kampfgeist geprägt sein. Bis bald!

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