Verspäteter OP-Termin und verweigerte Reha für Gefangenen in der JVA Untermaßfeld

Verspäteter OP-Termin und verweigerte Reha für Gefangenen in der JVA Untermaßfeld

Es folgt der Bericht des Gefangenen:

„Am 9. Februar 2021 bin ich auf die Therapievorbereitungsstation umgezogen. Das heißt viel mehr Lebensqualität, Einzelunterbringung statt Drei-Mann-Bude. Am 20. Januar 2021 wurde mir nun endlich das OP-Material aus dem Handgelenk entfernt. Dem ist eine Vorstellung bei einem Unfall- bzw. Handchirurgen in Meiningen vorangegangen. Der hat sehr viel Unverständnis dazu geäußert, dass das OP-Material statt der angeordneten 6 Wochen vier Monate im Handgelenk war. In der Zeit hatten sich die Drähte schon gelockert und nach außen auswandernd verschoben. Ich denke, über die Schmerzen dadurch brauche ich nichts zu sagen. Hier wird die Sache so abgetan: Das OP-Material ist entfernt und die Sache ist abgehakt. Auf eine anschießende Bewegungstherapie wurde gar nicht eingegangen. Um die Bewegung soll ich mich selber kümmern.“

Jena, 6. April 2021

https://ggbo.de/verspaeteter-op-termin-und-verweigerte-reha-fuer-gefangenen-in-der-jva-untermassfeld/?fbclid=IwAR1ZvNt6WiNbCa448q4iMwidOXwIwyCzdAg5dyo0omPbijQwUocVxH2UcL4

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