📌Der Prozess gegen 3 RevolutionĂ€re aus der TĂŒrkei wird in DĂŒsseldorf, Deutschland, fortgesetzt.

Was geschah bei den Anhörungen am 21./22. November?
Am 21. November begann der Prozess mit einer Verzögerung aufgrund von Verkehrsproblemen. Die Verhandlung begann um 11 Uhr und endete um 12 Uhr.
WĂ€hrend der Verhandlung wurden die angeblich in Hamburg sichergestellten digitalen Unterlagen verlesen.
Heute begann der Prozess mit einer erneuten Darstellung des Faschismus und der Verbrechen der TĂŒrkei durch die AnwĂ€lte.
Staatsanwalt Ralf Setton bestritt, dass sie mit dem tĂŒrkischen Faschismus kollaboriert hĂ€tten, obwohl die Akte voll von Informationen aus der TĂŒrkei war. Anwalt Yener Sözen, der auf den Inhalt der Akte hinwies, brachte Staatsanwalt Setton dazu, seinen Satz zurĂŒck zunehmen.
Der Staatsanwalt sagte: „Ich habe nicht gesagt, dass es keine Dokumente gibt, ich habe gesagt, dass sie fĂŒr diesen Fall nicht entscheidend sind“.
Setton, der nichts mehr zu sagen hatte, warf der Verteidigung eine totale Verschwörungstheorie vor.
RechtsanwÀltin Anna Busl erhob daraufhin Einspruch gegen die Verwertung der angeblich in Ulm sichergestellten digitalen Beweismittel und stellte einen Antrag.
Sie argumentierte, dass diese Dokumente unrechtmĂ€ĂŸig beschlagnahmt wurden und nicht verlĂ€sslich seien.
Staatsanwalt Setton entgegnete, dass „wir die Dokumente nicht vom Verfassunsgsschutz bekommen haben, sondern von der Operation“, aber Busl erwiderte, dass „der Geheimdienst nicht kommt und Ihnen seine eigenen Informationen gibt, sondern Informationen aus sogenannten Quellen. Sonst hĂ€tte dieses Gesetz ja keinen Sinn“. Schließlich wurden wie am Vortag etwa eine Stunde lang die sogenannten digitalen Beweismittel verlesen, die willkĂŒrlich verwendet werden möchten.
Zum Antrag von Serkan KĂŒpeli auf eine Haftentlassung erklĂ€rte Staatsanwalt Setton, dass er in KĂŒrze eine Antwort erhalten werde.
Die nÀchste Anhörung wird am 28. und 29. November stattfinden.

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