Am 9. April 2026 wurden Psychologen, die in einem Hochsicherheitsgefängnis in Antalya (Türkei) tätig sind, strafrechtlich verfolgt und disziplinarisch untersucht, nachdem sie einen Bericht verfasst hatten, in dem Vorwürfe über Leibesvisitationen und Misshandlungen von Häftlingen erhoben wurden. Nach Angaben des Psychologenverbands TODAP, der die Situation angeprangert hat, werden diese Fachkräfte dafür bestraft, dass sie ihrer ethischen Pflicht zur Meldung von Menschenrechtsverletzungen nachgekommen sind, was Bedenken hinsichtlich der freien Ausübung ihres Berufs und ihrer Unabhängigkeit aufkommen lässt. Die Organisation ist der Ansicht, dass diese Disziplinarverfahren die Meldung von Missständen im Strafvollzug behindern könnten, und stellt ein System in Frage, in dem Psychologen der direkten Aufsicht der Strafvollzugsverwaltung unterstehen.
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