Palästina: Verbot von Anwaltsbesuchen und Ausschluss von Familienangehörigen von den Anhörungen im Ofer-Gefängnis

Die israelischen Behörden haben beschlossen, alle für Montag geplanten Anwaltsbesuche bei palästinensischen Gefangenen auszusetzen. Diese Maßnahme wird als weitere Isolierung der Gefangenen kritisiert, denen bereits der regelmäßige Kontakt zur Außenwelt verwehrt ist. Gleichzeitig wurde den Familien untersagt, den Verhandlungen vor dem Militärgericht in Ofer beizuwohnen. Die Behörden haben zudem die Gerichtsverfahren auf Verlängerungen der Haft und Fälle von Verwaltungshaft beschränkt, während das Verbot des Zugangs von Angehörigen zu den Gerichtssälen und jeglicher direkten Kommunikation mit den Inhaftierten aufrechterhalten wurde.

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