Am 11. Juni fanden an den Londoner Bahnhöfen Waterloo und Liverpool Street Protestaktionen statt, bei denen Transparente entrollt wurden, um auf den Prozess gegen vier Mitglieder der „Filton 25“ aufmerksam zu machen: Lottie, Sam, Ellie und Fatema Zainab. Diesen Aktivisten droht eine Verurteilung nach dem britischen Antiterrorismusgesetz wegen ihrer Beteiligung an Sabotageaktionen gegen Drohnen, die im Vereinigten Königreich vom israelischen Unternehmen Elbit Systems hergestellt werden.
Diese Entscheidung könnte eine Premiere im Vereinigten Königreich darstellen: die Anwendung von Antiterrorismusgesetzen auf Aktivisten, die sich an direkten Aktionen des politischen Ungehorsams beteiligen. Im Vorfeld des Urteils rufen mehrere Aktionen zur Mobilisierung auf und fordern die Freilassung und den Freispruch der „Filton 25“. In Brüssel und Genf haben Sektionen des Secours Rouge eine Plakatkampagne gestartet mit der Aufschrift: „Freiheit für die Gefangenen für Palästina“
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