Deutschland: Freilassung der Antifa-Aktivistin Paula nach anderthalb Jahren Untersuchungshaft

Paula, eine antifaschistische Aktivistin aus Jena, die im Rahmen des Budapester Falls strafrechtlich verfolgt wird und derzeit in Düsseldorf vor Gericht steht, wurde am 18. Juni 2026 aus der Untersuchungshaft entlassen. Sie war seit Januar 2025 im Gefängnis Wuppertal-Ronsdorf inhaftiert, nachdem sie im Rahmen eines Verfahrens im Zusammenhang mit einem Sammelverfahren gegen Antifaschisten von Chemnitz dorthin verlegt worden war. Nach rund drei Jahren Verfahren und 18 Monaten Haft konnte sie wieder zu ihren Angehörigen zurückkehren.

Obwohl Paula freigelassen wurde, steht sie weiterhin unter strenger richterlicher Aufsicht, mit der Verpflichtung, sich zweimal wöchentlich bei der Polizei zu melden und weiterhin an ihrem laufenden Prozess teilzunehmen. Ihre Unterstützer berichten von schwierigen Haftbedingungen und danken den Menschen in Chemnitz und Wuppertal für ihre Solidarität. Andere Personen, die in denselben Fall verwickelt sind, befinden sich weiterhin in Haft.

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