Großbritannien: Verschlechterung der Haftbedingungen des pro-palästinensischen Häftlings Umer Khalid

Angehörige und Unterstützer von Umer Khalid prangern eine Verschlechterung seiner Haftbedingungen seit seiner Rückkehr ins Gefängnis an. Ihren Angaben zufolge sei seine Zelle in zehn Tagen nur ein einziges Mal für gemeinsame Aktivitäten geöffnet worden, was zu einem Gewichtsverlust von etwa 5 kg geführt habe. Sie behaupten zudem, dass seine Religionsausübung und seine Besuchsrechte beeinträchtigt werden. Sie werfen der Gefängnisverwaltung vor, ihn aufgrund von Barriereproblemen daran gehindert zu haben, einer Verhandlung am Old Bailey beizuwohnen, obwohl ihm ein Rollstuhl verschrieben wurde, und ihm den Zugang zu bestimmten Besuchen zu verweigern, da keine geeigneten Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Seine Unterstützer fordern seine Verlegung, die Bereitstellung eines Rollstuhls und die Achtung seiner rechtlichen und religiösen Rechte. In einer Erklärung betont Umer Khalid seine Entschlossenheit angesichts dieser Situation.

„Ich möchte klarstellen, dass ich trotz der Situation, in der ich mich befinde, kein Opfer bin. In allem, was Allah für uns will, liegt nur Khair (Wohltat/Güte). Ich bin auch nicht behindert. Mein derzeitiger Zustand ist nicht auf einen persönlichen Mangel zurückzuführen, sondern vielmehr auf meine Inhaftierung. Ich bin lediglich vom Staat verletzt worden. Ein Staat, der glaubt, dass er uns zum Schweigen bringen kann, indem er uns verletzt. Inshallah werden wir uns lauter denn je Gehör verschaffen.“

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